Die Spätwirkungen von Pharma-PR?

Darmschädigungen durch Antibiotika-Dauer-Einnahme?

Antibiotika, ein Auslöser für Zöliakie?

Vielleicht nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern gar erwünscht?





Schulmedizin hat nicht das Heilen, sondern das Behandeln auf ihre Fahnen geschrieben

Das Bestreben zur Beseitigung krankheitsfördernder Ursachen ist ein grundsätzlicher Unterschied zur Schulmedizin, die nicht das Heilen, sondern das Behandeln auf ihre Fahnen geschrieben hat. Denn geheilte Patienten sind ja keine Patienten mehr. Das Heilen schadet somit dem Patientengut – dieses würde schmelzen wie jetzt gerade der Schnee vor meinem Büro bei 11 °C bei strahlendem Sonnenschein.

Walter Hess, gefunden hier:

http://www.textatelier.com/index.php?id=996&blognr=555





Lobbyismus im Gesundheitswesen

Die eingeredete Krankheit

Die Krankheit hat viele Namen. Nennen wir sie „Wasistes“. Anfangs tritt sie vereinzelt in Form kleiner Meldungen in der Tagespresse auf, dann überzieht sie mehrseitig Frauen- und Gesundheitsmagazine, um schließlich die Medienlandschaft flächendeckend zu befallen. „Immer mehr Menschen“, so erfahren wir, erkrankten an Wasistes, einem bislang unterschätzten Leiden. Die ersten Symptome: Müdigkeit, Schwächegefühl, Kopfschmerzen... Schon zaubert eine „gemeinnützige Stiftung“ eine Studie aus dem Hut, wonach Wasistes mit Übergewicht und/oder Cholesterinüberschuss einhergeht, Forschungsinstitute finden Belege, dass ein Mangel an Vitamin XY zugrunde liegt. Am Ende erntet die Kampagne, was sie gesät hat: „Immer mehr Menschen“ fürchten, an Wasistes erkrankt zu sein, und füllen die Wartezimmer. In Apotheken und Drogerien boomen Cholesterinsenker, Diätpulver und Vitamin-XY-Pillen.

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Und, so sollte nicht vergessen werden, zuvor boomen die verschiedensten Diagnostiken in den einschlägigen Praxen. Aber die davon profitierende Gruppe ist anscheinend so sakrosankt, dass sie nicht in Blickfeld des obigen, ansonsten hervorragenden Artikels gerät. Sie klingt dort lediglich in dem Wort "Medizinallobby" an. Schade.

PR-Tricks 1: Pharmafinanzierte Journalistenpreise

Markus Grill | 29. August 2007 11:10 Uhr

Clevere Pharmakonzerne machen heute nicht mehr nur Werbung für Medikamente, sondern für Krankheiten – natürlich nur für solche, für die sie Medikamente anbieten. Ein besonders beliebtes Instrument, um Krankheiten zu mehr Beachtung zu verhelfen, sind Journalistenpreise, die für die einfühlsame Beschreibung spezieller Krankheiten vergeben werden.

Journalisten schreiben also Artikel, für die sie sowieso von ihren Zeitungen bezahlt werden. Und wenn ein solcher Artikel einem Pharmaunternehmen besonders gut gefällt, gibt’s dafür nochmal einen Preis und ein paar tausend Euro obendrauf. Nicht wenige Medizinjournalisten schreiben heute gezielt Artikel, die den jeweiligen Ausschreibungsbedingungen für Pharma-Preise entsprechen. Die Pharmaunternehmen erhalten mit einer hoch dotierten Preisausschreibung dabei nicht nur einen wohlgefälligen Beitrag, sondern setzen eine Welle von Berichterstattung über die von ihnen «geförderten» Krankheiten in Gang.

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Und Teil der Welle, die in Folge durch alle Medien schwappt, ist das "Sekundär-Bekakeln" in diversen Internet-Foren. Dort nimmt die Sache dann teilweise bizarre Formen an.

Wie hier im eigentlich bislang guten Forum symptome.ch in dieser vom Moderator mit einem fundierten Beitrag eröffneten Diskussion "NaHCO3-Infusionen oder Ernährung ?", die infolge ziemlich entartet.

Dort wird behauptet, "Übersäuerung" sei vor allem zurückzuführen auf die genetische Disposition, die dafür sorgt, dass ein Defizit an gewissen Enzymen (hier Superoxiddismutase) für "oxidativen Stress" sorgt, der nicht mit Ernährung auszugleichen sei, sondern nur durch "Basen"infusionen, sprich solche mit Natriumhydrogencarbonat. Argumenten wie "oxidativer Stress erzeugt freie Radikale und nicht Säuren", diese schädigen Zellstrukturen, haben jedoch keine direkte Auswirkung auf den Säure-Basen-Haushalt, ist er nicht zugänglich, sondern die Stimmung wird, sagen wir, gereizt.

Es werden die in diesem Zusammenhang, in diesem Medium immer wieder üblichen Argumente benutzt. Zusammengefasst lauten sie so:

Wenn so etwas wie gesunde / basenlastige Ernährung funktioniert, dann nur bei im Prinzip Gesunden. Die Personen in diesem Forum sind / ich bin jedoch ernsthaft krank, und da kann basenlastige Ernährung nicht helfen, denn... und hier erfolgt die Beschreibung der Krankheit, des Defizits, je nach Forum verschieden. Dieses nun sorgt dafür, dass basische Mineralien nichts bewirken / nicht aufgenommen werden / sowieso völlig neben dem Problem liegen, wiederum je nach Forum verschieden. Und dann erfolgt immer, wenn man sachlich und geduldig dagegen zu argumentieren versucht, folgendes "Argument":

...daß hier schon wieder Polaritäten entstehen, und zwar dadurch, daß jeder meint, nur er habe die Wahrheit gepachtet. Wenn eine/r hier evtl. DIE Wahrheit gefunden hätte, dann hätte er/sie es doch gar nicht nötig, mit Argumenten zu kommen, die den anderen abwerten?

Es ist bedauerlich, dass der Hinweis auf naturwissenschaftlich fundierte Fakten stets wieder diese Reaktion hervorruft.

Sachliche und fundierte Informationen werden abgebügelt mit dem Hinweis, man solle nicht meinen, man hätte die Wahrheit gepachtet, Halbwahrheiten wie oben zitierte die Vermengung von "freien Radikalen" (genetisch bedingt, damit unbeeinflußbar) mit "Säurebelastung" werden auf diese Art aggressiv durchzudrücken versucht.

Und die Strategie wird überall so verfolgt. Man könnte fast meinen, diese Forenschreiber würden zentral gecoacht. Wundern würde es wohl niemanden, der ein wenig Strategien von Medizinalmarketing verfolgt.



Nach Drucklegung des Buches hinzugekommene Informationen:

Nicht empfehlenswerte Strategien zur Behandlung von Problemen der Harnblase

Was man versuchen könnte, und was Mut macht.

Lactose, einmal anders gesehen

neue Rubrik: FAQs, die häufigsten Fragen

Neues aus der Forschung

Zuschriften an den Verlag

Harnröhrenschmerzen

Männerproblem, behebbar durch Basenpulver

Was "wuselt" denn da?

Und die,"die schon durch alle AB's durch sind."?

Hilft Pentosanpolyphosphat?

Drangsymptomatik und Schmerzen nach Milchprodukten

Spätfolgen von Antibiotika

Zu Blasenerkrankungen und verbreiteten Medikamenten:
Amitryptilin nicht bei Histaminüberempfindlichkeit

Ursachen von Harnwegsproblemen heute:
Beschädigung des GAG-Layers

Begleiterkrankungen von chronischen Harnwegsinfekten, bzw. der Interstitiellen Cystitis

IC und die Kaliumfrage, meine Einschätzung vieler Basenpulver



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