Kapitelübersicht
Chronischen Harnwegsbeschwerden entspricht häufig chronisch saurer Urin
Chronische Harnwegsbeschwerden gelten häufig als Psychosomatische Erkrankung
Bakterien und Pilze lieben gleichermaßen saure Milieus
Bakteriennachweis vor prophylaktischer Einnahme von Antibiotika
Saurer Urin ist ein Risiko hinsichtlich Harnwegsbeschwerden und weiterer Stoffwechsel-Erkrankungen
Saurer Urin ist eine normale Ausscheidungsfunktion des gesunden Körpers
Urinansäuerung ist meist ein untaugliches Mittel der Vorbeugung gegen Blasenbeschwerden
Ammonium
Kalium ist ein Schlüsselfaktor für Nierengesundheit
Die im Buch dargestellten Strategien für die Vorbeugung von Harnwegsbeschwerden in der Übersicht
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Die Fragwürdigkeit des Tages
Hier werden Sie von nun an regelmäßig besonders skurrile Gesundheitsempfehlungen kommentiert finden.
biancaneve79 schreibt hier am 5.12.07:
juhuuuuuuuuuuuuuuuuuuu!!!!!!!
es funktioniert noch immer!!!! nehme zwar nicht mehr jeden tag vit c, aber nach jedem gv trinke ich 1000mg vit c und es hilft!!!!!
also mädels voher und danach viel trinken, danach zur toilette und vit c!!!!! ich bin so glücklich mal kein antibiotika zu nehmen!!!!!
hätte nicht gedacht, dass ich es so schnell in den griff bekomme!!!!
danke für eure tipps!!!!!
biancaneve79
Die alte Urologen-Empfehlung des "Urin-Ansäuerns" in neuer Verpackung. Und erst noch die Mega-Dosis: 1g, das ist ziemlich nierenbelastend.
Denn Vitamin C wird zu Oxalsäure metabolisiert und als solche ausgeschieden, was die Niere belastet. Siehe die unten auf dieser Seite zitierte wissenschaftliche Arbeit.
Witzigerweise empfiehlt die auch von chronischen Blasenbeschwerden betroffene Gruppe der IC-ler eine "low oxalate" / Ic-Diet,
also eine Diät mit wenig Oxalat, dem Salz der Oxalsäure. So wie
hier der User "anjita".
Übrigens sollte man auch wissen, dass Mehle mit Ascorbinsäure, Vitamin C, behandelt werden, siehe
hier.
Wer weiß, wieviel Gramm wir auf diesem Wege bereits zu uns nehmen?
Und hier noch eine Erfahrung
zur Vitamin-C Infusionsbehandlung:
Man darf gar nicht überlegen........ 1.000 Euro habe ich für die Vitamin C Infusionen ausgegeben (wird nicht von der Krankenkasse bezahlt).
Und das Gegenteil haben sie bewirkt. Kaum zu fassen. Man lernt nie aus.
In einem Forum kürzlich auf Hochdosis-Infusions-Therapie mit Vitamin C aufmerksam geworden,
las ich ein wenig zum Thema.
Und das Extremste, das ich finden konnte, war dies:
Salz/Vitamin C Therapie - ein Anwendungsbericht
.....
Durch den gesteigerten S/C-Gehalt in der Körperflüssigkeit geben alle Formen der Borrelien (Spirochaeten,
L-Formen, Zellwandlose (CWD) Borrelien, die verkapselten zystischen Formen), so wie eine schier endlose Zahl von
Bakterien (ertaunlicher Weise nicht die nützlichen in unserer Darmflora), Viren(!), Fungi, Parasiten etc... den Geist auf!!!
Wie dies alles geschieht, ist inzwischen auch grossteils bekannt und stellt sich aus verschiedenen bislang bekannten Vorgängen zusammen:
Durch den gesteigerten Salzgehalt im Körper unterlaufen die Mikroben eine sogenannten "Osmotischen Schock",
was zum Austrocknen (=Absterben) dergleichen führt.
Weiters ist bekannt, dass durch den gesteigerten Salz/C-gehalt die Zahl der weissen Blutkörperchen einerseits
gesteigert wird und andererseits diese eine Art Protein-Pebtid erzeugen, welche "Löcher" in die Zellmembranen
(nicht Zellwand) der unwillkommenen Mikroben reissen. Durch diesen Angriff gehen dann diese auf Grund eines
ermöglichten Ionen-austausches so zugrunde. Die Forschung läuft noch und wahrscheinlich werden sich mit der Zeit
noch mehr und detailiertere Ergebnisse einfinden... was für den Einzelnen letzlich weniger wichtig als die
Wirksamkeit an sich ist.
http://www.patoveda.de/pageID_4861545.html
Was auf Bakterien einen "osmotischen Schock" ausübt und bei ihnen den lebenswichtigen Austausch "Kalium rein in die Zelle"
"Natrium raus aus der Zelle" verhindert, tut dies auch bei menschlichen Zellen.
Wer diese Therapie anwendet, betätigt sich im wahrsten Sinne als Nierenmörder. Zuviel Salz überfordert die Nieren mit der Ausscheidung
und Vitamin C, Ascorbinsäure, wird zu einem hohen Anteil in Oxalsäure umgewandelt, die für die Nieren schwer auszuscheiden ist und sie
damit ebenfalls sehr belastet.
Ascorbate increases human oxaluria and kidney stone risk.
J Nutr. 2005 Jul;135(7):1673-7.
Massey LK, Liebman M, Kynast-Gales SA.
Department of Food Science and Human Nutrition, Washington State University, Spokane, WA, USA. massey@wsu.edu
Currently, the recommended upper limit for ascorbic acid (AA) intake is 2000 mg/d.
However, because AA is endogenously converted to oxalate and appears to increase the absorption of dietary oxalate,
supplementation may increase the risk of kidney stones.
The effect of AA supplementation on urinary oxalate was studied in a randomized, crossover, controlled design in which subjects consumed a controlled diet in a university metabolic unit. Stoneformers (n = 29; SF) and age- and gender-matched non-stoneformers (n = 19; NSF) consumed 1000 mg AA twice each day with each morning and evening meal for 6 d (treatment A), and no AA for 6 d (treatment N) in random order. After 5 d of adaptation to a low-oxalate diet, participants lived for 24 h in a metabolic unit, during which they were given 136 mg oxalate, including 18 mg 13C2 oxalic acid, 2 h before breakfast; they then consumed a controlled very low-oxalate diet for 24 h. Of the 48 participants, 19 (12 stoneformers, 7 non-stoneformers) were identified as responders, defined by an increase in 24-h total oxalate excretion > 10% after treatment A compared with N. Responders had a greater 24-h Tiselius Risk Index (TRI) with AA supplementation (1.10 +/- 0.66 treatment A vs. 0.76 +/- 0.42 treatment N) because of a 31% increase in the percentage of oxalate absorption (10.5 +/- 3.2% treatment A vs. 8.0 +/- 2.4% treatment N) and a 39% increase in endogenous oxalate synthesis with treatment A than during treatment N (544 +/- 131 A vs. 391 +/- 71 micromol/d N). The 1000 mg AA twice each day increased urinary oxalate and TRI for calcium oxalate kidney stones in 40% of participants, both stoneformers and non-stoneformers.
PMID: 15987848 [PubMed - indexed for MEDLINE]
Ich übersetze die einleitenden Sätze dieses Abstracts: Momentan ist die empfohlene Höchstdosis für Ascorbinsäure 2000mg pro Tag.
Jedoch kann die Supplementation mit Ascorbinsäure das Risiko von Nierensteinen erhöhen, weil Ascorbinsäure zu Oxalat metabolisiert wird.
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