Kapitelübersicht
Chronischen Harnwegsbeschwerden entspricht häufig chronisch saurer Urin
Chronische Harnwegsbeschwerden gelten häufig als Psychosomatische Erkrankung
Bakterien und Pilze lieben gleichermaßen saure Milieus
Bakteriennachweis vor prophylaktischer Einnahme von Antibiotika
Saurer Urin ist ein Risiko hinsichtlich Harnwegsbeschwerden und weiterer Stoffwechsel-Erkrankungen
Saurer Urin ist eine normale Ausscheidungsfunktion des gesunden Körpers
Urinansäuerung ist meist ein untaugliches Mittel der Vorbeugung gegen Blasenbeschwerden
Ammonium
Kalium ist ein Schlüsselfaktor für Nierengesundheit
Die im Buch dargestellten Strategien für die Vorbeugung von Harnwegsbeschwerden in der Übersicht
Literaturtipps
Linksammlung
Archiv
Disclaimer
Impressum
|
sehr sehr zornig auf unsere Schulmediziner!!! :-(
maarit sagt: "Aber Basenpulver nach DR. Siklinde Hakushi wirkt Wunder!"
zu finden
hier
Meine Genesung dank Ihres Buches!!!
Hallo Siklinde,
ich weiß nicht, ob Sie sich noch an mich erinnern, aber wir standen vor
ca. 1 Jahr in E-Mail-Kontakt, da ich mir Ihr Buch gekauft hatte.
Ich muß sagen, meiner Blase geht es blendend. Ich habe Ihre Ratschläge
befolgt, was den Säure-Basen-Haushalt
betrifft und versuche diesen möglichst nicht sauer zu halten.
Ich glaube die größte Umstellung war, daß ich mein Mineralwasser
gewechselt habe. Ich hatte bis dato immer ein
sehr saures Wasser getrunken(massenweise) (unwissend, daß es sauer ist)
und seitdem ich das nicht mehr trinke
geht's mir viel besser.
Ich hatte jetzt seit November 2007 keine
Blasenentzündung mehr. Trotz GV. Das ist doch Wahnsinn oder? :-)
Außerdem esse ich Gemüse nicht mehr in Rohkostform, wegen meiner
Allergien, sondern nur noch gegart oder gekocht.
Auch das merke ich dementsprechend bzw. meine Blase merkt es und dankt
es mir. Außer gekochtes Sauerkraut, wenn ich das esse, nimmt mir meine
Blase das sehr übel und ich habe Schmerzen. Aber mittlerweile weiß ich
halt, was ich gut vertrage und was nicht.
Ich habe allerdings ein anderes Problem: 15 Jahre dauernde
Antibiotkum-Einnahme haben mein Immunsystem
anscheinend ziemlich mitgenommen. Ich habe jetzt innerhalb von 5 Monaten
zum 3. Mal die Grippe und das nicht zu
knapp. Diesesmal mit einer heftigen Bronchitis, Schüttelfrost und
Fieber. Was kann ich tun?
Bewegung an der frischen Luft ist klar. Viel Obst und Gemüse ist ein
Problem, wegen meiner Allergien...
Vielleicht haben Sie noch einen Rat für mich!
Ich möchte mich nochmals herzlich bedanken, für Ihr tolles Buch!!!! Ohne
dieses Buch hätte ich jetzt immer noch mit
Blasenentzündungen zu kämpfen und wäre mittlerweile mit meinen Nerven am
Ende!!!!
Wenn ich jetzt noch mein Immunsystem wieder in den Griff kriegen würde,
wäre es perfekt!!!
Liebe Grüße
Martina
am 10.2.09 per E-Mail, Hervorhebung von Siklinde
Die Harnröhrenschmerzen sind "kaum noch spürbar"
nadi am 29.3.08 im Forum "Das Ende der Symptombekämpfung"
Hallo Uschi!
Jetzt meld ich mich auch mal kurz zu Wort - ich habe den Thead "rezidivierende Blasenentzündung" ins Leben gerufen.
Mir ging es genauso, haargenau. Mittlerweile bin ich überzeugt, dass die ständigen Antibiotika meine Blasenschleimhaut dauerhaft geschädigt haben.
Habe meine Ernährung umgestellt, obwohl ich auch früher schon sehr gesund gelebt habe, aber esse mittlerweile fast keine Milchprodukte mehr und
kein Fleisch (Vegi war ich früher schon, aber mit Milch). Das Märchen, dass man davon nicht leben kann, stimmt auch nicht, die Mehrzahl der Weltbevölkerung
lebt ohne Milch...
Wichtig sind für mich gute, kaltgepresste Öle, v.a. Leinöl, auch Kürbiskern, Olivenöl, Rapsöl. Generell Obst und Gemüse bis zum Abwinken, wenig Zucker
(ab und zu mal `ne Bitterschoki muss aber...) und - was einen riesenunterschied bei mir macht: fast keinen Alkohol und Kaffee (und wenn, nur koffeinfreien
Bio - Kaffee). Wenn ich Alkohol trinke, merke ich nach einem Schluck, wie es in der Blase ziept. Jeder Arzt guckt mich an wie ein Schaf auf dem Mond -
hab mir auch schon anhöre müssen "Das kann nicht sein." Gut, was?! Ich merke es schon , wenn ich bei meinem Mann einen Schluck Wein nasche.
Denke, es geht wahrscheinlich blitzschnell über Neurotransmitterverbindungen von Schleimhaut zu Schleimhaut, aber genau kann ich es auch nicht sagen.
Ich merke nur, dass weglassen extrem hilft. Und am Anfang hab ich versucht, den Urin wirklich meist im basischen Milieu zu halten. Ich denke, das ist eine
Zeitlang wichtig, damit sich die Schleimhaut regenerieren kann. Wenn sie wieder einigermaßen stabil ist, verzeiht die Blase kleine Sünden wahrscheinlich
eher.
Dazu hat bei mir Meditation und Visualisierung sehr geholfen. Ist meine - natürlich sehr subjektive - Erfahrung. Ich hab mir immer wieder vorgestellt, wie meine
Blasenschleimhaut und Harnröhre aus vielen kleinen lebendigen Zellen besteht, die sich alle fröhlich die Hände reichen und ein schützendes Netz über das
wunde Gewebe legen. Diese Methoden sind ja mittlerweile auch erforscht und man hat festgestellt, dass dadurch ebenfalls die Heilung besser bzw. schneller
vonstatten gehen kann. Mir hat das als Ergänzung sehr gutgetan.
Und am wichtigsten: nicht aufgeben!!! Ich habe 2 Jahre mit dem Thema zugebracht und war am Rand der Verzweiflung...keine Lebensfreude mehr gehabt und
z. T. nur noch geheult vor Schmerzen. Weg ist es nach wie vor nicht ganz, aber kaum noch spürbar.
Wünsch Dir weiter viel Erfolg und alles Gute!
@ Siklinde: Danke nochmal - Dein Buch hat mir die Wendung gebracht - bin heute noch Google dankbar,
dass ich darüber auf Deine Website gestoßen bin...;o))
Zu finden hier:
Was geholfen hat
Nadjas Erfahrungen, 18.12.07:
Momentan halte ich mich gut, und in den letzten 4 Wochen habe ich quasi keine Beschwerden gehabt -
sogar das nächtliche Aufstehen hat sich reduziert. Leider hatte ich heute wieder einen schlechteren Tag, aber kein Wunder.
Bin übermütig geworden, Plätzchen, Lebkuchen und viel zuviel Weißmehl- und Süßkram, tut halt einfach nicht gut...
Nachdem ich heute den Tag mit Wärmflasche, Tee und Basentrunk einschließich basischer Kost daheim verbracht habe, geht es wieder besser.
Der Körper ist halt unbestechlich.
Gefunden hier:
"Gemüse und Obst, bis es zu den Ohren rauswächst", von Nadja hier:
Blasenprobleme,
aber bisher nie einen Befund
Erfolgreiche Selbsthilfe bei Blasenentzündung mit Blut im Urin
Forum Med1
4x tgl. 2 Arktuvantabletten ist auch nach meinen Erfahrungen geeignet, schwere Harnweginfekte mit Blut und Eiweiss
im Urin erfolgreich zu bekämpfen. Ich würde dieses Schema drei Tage anwenden und die anderen genannten Dinge
zur Weiterbehandlung nach Abklingen der schlimmsten Symptome einsetzen.
Zuschriften von Lesern:
Liebe Frau Hakushi,
ich freue mich sehr über Ihre Antwort und Sie dürfen sehr gerne meine
Zeilen auf Ihrer Webpage zitieren.
Ich habe Ihr Buch mittlerweile erhalten und bereits die ersten Seiten
haben mich sehr gefesselt!
Ich möchte Sie gerne auf dem Laufenden halten, wenn es Ihnen recht ist.
Vielen Dank auch für den Tip bezüglich der Lebensmittelallergie, werde
ich mir gleich mal ansehen.
Es ist so schön ein paar schmerzfreie Tage hinter mich gebracht zu haben
und meine Hoffnung wächst!!!
Viele liebe Grüße
MB am 8.11.07
Hallo! Ich habe das Buch bestellt. Bin sehr gespannt darauf. Habe aber schon aufgrund dieser Seite angefangen, meinen Urin basisch zu halten (kontrolliere ich mehrmals täglich) und kann Frau Dr. Hakushi nur zustimmen.
Hatte vor ca. 3 Wochen eine Blasenentzündung die mit Antibiotika behandelt wurde und seitdem starke Schmerzen (keine Bakterien mehr im Urin).
Es geht mir, wenn der Urin basisch ist wesentlich besser. Keine Krämpfe oder Schmerzen. Nur noch ein leichtes Unwohlfühlen. Ich bin sehr erleichtert und hoffe diesen ewigen Leidensdruck aufgrund andauernder BE\'s (die immer mit Antibiotika behandelt wurden) als Folge von GV (seit ca. 15 Jahren - bin 35 Jahre) endlich zu beseitigen!!!
Habe oft überlegt, was ich in der Zeit davor anders gemacht habe. Eins weiß ich genau, ich habe früher nie Milch getrunken! Seltsam oder? Diese lasse ich jetzt ganz weg. Hoffe das sich vielleicht auch meine Nahrungsmittelallergie jetzt bessert.
Ich war wirklich mit meiner Kraft am Ende, schöpfe aber aufgrund dieser Website und des Buches ein bißchen Hoffnung. Danke.
Viele Grüße MB am 6.11.07
Es gibt Wege aus dem Elend!
Hier sprechen an chronisch rezidivierenden
Blasenentzündungen Leidende und eine Person mit der Diagnose "IC" über Wege aus dem Elend. Lesenswert!
Und es sei darauf hingewiesen, dass in diesem Thread auch der Moderator Horaz versichert, dass Tweetyole und Hakushi nicht ein und dieselbe Person sind, was in der IC-Gemeinde wohl noch
immer vermutet wird, weil "es nicht mehr als eine Person mit derart abstrusen Ideen geben könne", wie Tweetyole das wunderbar formuliert.
Alternative Wege aus dem BE-Teufelskreis
Hallo BE-Geplagte,
Ich hatte über 10 Jahren immer wiederkehrende BEs, zuletzt chronische Zystitis in immer kürzeren Abständen und immer der gleiche Teufelskreis: Blasenentzündung - Urologe - Antibiotika - Urologe - Blasenentzündung und so weiter.
Ich hatte ständig quälende Schmerzen in der Harnröhre und Blase auch in den BE-freien Abständen.
Vor 4 Jahren war ich so verzweifelt, dass ich wirklich nicht mehr weiterwußte. Alle Vorsichtsmaßnahmen und alternative Methoden, wie Trinken, Preiselbeeren, Tees, Hygiene etc. haben nichts genutzt. Ich habe unzählige Bücher gelesen, die mich auch nicht wirklich weitergebracht haben.
Ich habe mich dann entschlossen, aus dem Teufelskreis auszusteigen und meine Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen, zumal meine Erfahrungen mit zahlreichen Urologen durchgehend schlecht waren. Der letzte Besuch beim Urologen hat mich dann so fertig gemacht, dass ich tagelang nur noch geheult habe und verzweifelt war. Nach einigen Tagen habe ich mich dann entschlossen, mir so etwas nicht mehr bieten zu lassen.
Auch wenn Ärzte gerne das Gegenteil vermitteln: Blasenentzündungen sind nicht "normal" bei Frauen. Man muß auch nicht damit "leben". Sie haben in der Regel auch nichts mit kurzen Harnröhren, Harnröhrenverengungen, etc. zu tun, sondern sind die Konseqenz aus einem degenerierten Immunsystem und falscher Ernährung. Man muß seine Gesundheit konsequent in die Hand nehmen und die BE ganzheitlich bekämpfen.
Ich habe es zunächst mit alternativen Anwendungen bei einer Heilpraktikerin versucht, auch hier zunächst nur mit mäßigem Erfolg (Akupunktur, Homöopathie, TCM, etc.).
Meine Heilpraktikerin stellte jedoch fest, dass durch die ständige Antibiotika-Behandlung, meine Darmflora aus dem Gleichgewicht und damit meine Immunabwehr sehr schlecht ist (was ich so jedoch nicht wirklich gemerkt habe, denn bis auf die BEs war ich nicht häufig krank). Dadruch waren insbesondere meine Niere und meine Leber stark belastet, weil Giftstoffe im Darm nicht richtig abgebaut uns ausgeschieden werden konnten.
Insbesondere war meine Darmflora durch Candida-Befall (Darmpilz) gestört. Dies war auch eine Nebenwirkung der ständigen Antibiotika-Behandlung.
Ich habe mich dann entschieden, mein Immunystem gründlich aufzuräumen, angefangen mit einer Darmspülung mit gleichzeitiger Entgiftung und anschließender Darmsanierung und des Körpers.
Das hört sich schlimmer an, als es war.
Die Darmspülung kann man beim Heilpraktiker durchführen lassen. Empfohlen sind 6-10 Spülungen, die sind jedoch recht teuer (ca. 80 - 100 EUR pro Sitzung). Ich bin einem Tipp von Konz aus dem Buch "Urmedizin" gefolgt und habe die Darmspülung jeweils gut vorbereitet (mit Cassia Stangen zur Entgiftung und Leinsamen, um die Ablagerungen im Darm aufzuweichen). So habe ich es bei 3 Spülungen belassen. Zusätzlich ist eine Entsäuerung des Körpers wichtig, sofern der Urin übersäuert ist (was er in den meisten fällen ist). Das läßt sich am besten selbst mit PH-Streifen testen. Auch das fördert, den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Alkalisierung durch Natron, Bulrich Vital oder andere Basenmittel.
Die Candida-Pilze habe ich mit Hilfe von Grapefruitkern-Extrakt bekämpft.
Gleichzeitig habe ich radikal meine Ernährung umgestellt auf viel Vitamin- und Frischkost, frische Kräuter.
Dies halte ich nach wie vor für den wichtigsten Schritt in meinem Gesundungsprozeß, denn es macht keinen Sinn, eine Darmspülung zu machen und anschließend wieder ungesundes Zeug in sich hineinzustopfen. Ich habe vorher sicherlich nicht total ungesund gegessen, aber ich habe durch Streß im Beruf sehr unregelmäßig und unvernünftig gegessen - vor allem viele Fertigprodukte, aus Mangel an Zeit.
Das habe ich also komplett geändert. Ich beginne mein Frühstück mit probiotischem Joghurt und Flohsamenschalen - das reinigt und pflegt den Darm und unterstützt den Aubau der Darmflora. Ansonsten esse ich vor allem viel frisches Obst und Gemüse, frische Salate und Kräuter. Ich vermeide Fertiggerichte, FastFood und verzichte auch weitgehend auf Süßigkeiten sowie auf zu fett- und zu salzhaltige Speisen. Das ist kein wirklicher Verzicht, denn nach einiger Zeit will man diesen ganzen "Mist" auch gar nicht mehr essen.
Ich verzichte vor allem auf alle künstlichen Zusätzstoffe, wie Geschmacksverstärkter, Konservierungsstoffe, Aromen und versuche mir meine Nahrung möglichst frisch zuzubereiten. Insbesondere Kochsalz und Zucker habe ich aus meiner Küche verbannt und durch Mineralsalz und Honig bzw. Rohrzucker ersetzt und insgesamt wesentlich reduziert. Ich würze stattdessen mit frischen Kräutern und natürlichen Gewürzen. Die meisten Kräuter und Gewürze wirken auf natürliche Weise antibiotisch und immunisierend und sind auch viel leckerer als der ganze künstliche Mist.
Man kann sehr viel über die Ernährung steuern. Ich habe mich sehr intensiv mit den Thema beschäftigt und viel gelernt, was mein Leben und meine Gesundheit insgesamt bereichert hat.
Das Ergebnis: ich bin seit über 4 Jahren BE-frei und total glücklich darüber.
Ich hatte zwar lange Zeit immer noch Blasenreizungen und Schmerzen in der Harnröhre, aber keine bakterielle Entzündung mehr.
Das Konzept klappt nicht sofort, weil der Körper durch die Antibiotika einfach total geschwächt ist, aber ich habe sehr viel recherchiert und mir einige alternative Medikamente gegen Blasenentzündungen besorgt. Meinen letzten Infekt habe ich mit Hilfe von Angocin und Rowatinex bekämpft. Angocin ist ein pflanzliches Antibiotikum, welches auf Basis von Kapuzienerkresse und Senfölen antibiotisch wirkt.
Rowatinex ist ebenfalls ein rein naturheilkundliches Mittel, welches besonders auf die Nieren wirkt und verhindert, dass der Infekt aufsteigt. Zusätzliche unterstützen andere pflanzliche Mittel wie Solidagoren-Tropfen, Blasentees und Preiselbeeren in Verbindung mit vitaminreicher Kost und antibiotisch wirkenden Kräutern. Ich habe zunächst auch nicht geglaubt, dass es auch so klappt, weil bei mir auch schon einige chemische ABs nicht mehr wirkten, aber es klappt - mit viel Geduld und Durchhaltevermögen - und es lohnt sich.
Ich habe mir in der Apotheke Combur 5 bzw. Combur 8 Teststäbchen geholt, um meinen Urin regelmäßig zu testen und zu kontrollieren, ob aus der Reizung nicht doch eine Entzündung wird. Das beruhigt und spart zudem den Arztbesuch und Aussagen, die man selbst nicht überprüfen kann. Mit Combur Teststäbchen kontrolliere ich regelmäßig meinen Urin. Somit hat man mehr Sicherheit, was Infekte angeht. Ich habe es auch schon erlebt, dass mir Urologen Antibiotika verschrieben haben, obwohl gar keine Bakterien vorlagen. Leider habe ich das erst später erfahren und kannte damals die Möglichkeiten der Selbstkontrolle noch nicht. Ich weiß heute, dass ich über 10 Jahre lang kaputtbehandelt wurde und meine Beschwerden sich durch die jahrelange Fehlbehandlung erst zu dem entwickelt haben, auch die ständigen Schmerzen in der Blase. Meine Blase ist total vernarbt durch die ständigen Entzündungen und Behandlungen. Ich habe mein Vertrauen zu Ärzten total verloren und versuche mich stattdessen mehr auf meinen eigenen Instinkt und meine eigene Recherche zu verlassen.
Meine Erfahrungen mit Urologen waren durchgehend schlecht: schnelle Abfertigung mit Antibiotika - ohne die Folgen zu bedenken oder darüber zu informieren. Ich war damals selbst noch zu uninformiert, um die Konsequenzen zu erkennen. Heute weiß ich, dass die Schmerzen und Beschwerden, die ich heute habe nur eine logische Konsequenz aus dieser Standard-Behandlung sind. Ich möchte hier nicht den Ärzten die alleinige Schuld geben. Viele Patienten wollen eben auch lieber ein schnell wirkendes Medikament als eine aufwändige und langdauernde Therapie. Zuhören wird nicht bezahlt, Röntgen schon und auch Ärzte sind Unternehmer. Unser Gesundheitssystem ist nicht auf dauerhafte, sondern nur auf akute Behandlungen ausgerichtet. Es ist also letztendlich auch ein Fehler im System.
Es gibt sicherlich Fälle, in denen Antibiotika absolut erforderlich sind, um z.B. eine Nierenbecken-Entzündung zu verhindern, allerdings bin ich inzwischen sicher, dass der ständiger Kreislauf von Antibiotika, den Körper so schwächt, dass man irgendwann nicht mehr heraus kommt, so wie es auch bei mir der Fall war. Kein Arzt hat mir hier an dieser Stelle weitergeholfen.
Es ist auch mir schwer gefallen, diesen radikalen Schritt zur Selbstbehandlung zu unternehmen, weil man sich von "fachkundigen Ärzten" so abhängig und diesen so ausgeliefert fühlt. Aber es hat mir geholfen und mir vor allem auch ein Stück Selbstbewußtsein zurückgegeben, denn ich fühlte mich von Ärzten zum einen total bevormundet, zum anderen hatte ich das Gefühl, dass die Therapie-Empfehlungen unlogisch und falsch waren, z.B. eine Ansäuerung des Urins zu empfehlen, ohne den ph-Wert des Urin zu messen. In diesem Fall hätte man festgestellt, dass der Urin total übersäuert war und eher eine Alkalisierung empfohlen. Schmerzmittel gegen Blasenkrämpfe zu verschreiben, obwohl ich eindeutig gesagt habe, dass ich keine Krämpfe habe und meine Schmerzen völlig anderer Natur sind. Die von mir beschriebenen Schmerzen waren jedoch untypisch und dagegen gab es wohl kein Mittel.
Ich möchte hiermit niemandem von einem Arztbesuch abraten - es ist nur eine sehr persönliche und leider sehr negative Erfahrung die ich gemacht habe.
Ein wichtiges Konzept ist auch die PH-Wert Kontrolle, die sehr leicht selbst durchzuführen ist:
Optimaler ph-Wert des Urin: 6,5 - 7,5
(der ph-Wert schwankt über den Tag verteilt: morgens ist er leicht sauer 6,2 - 6,5, weil die Nieren über Nacht Säuren abbauen und ausscheiden, mittags und abends nach dem Essen sollte er jeweils in den neutralen Bereich (7 - 7,5) wechseln, ansonsten ist die Ernährung falsch)
darunter < 5 : alkalisieren
darüber > 8 : säuern
Eine zuzätzliche Ansäuerung eines ohnehin sauern Urins (was häufig von Urologen empfohlen wird) führt zu einer völligen Destabilisierung des Stoffwechselhaushaltes und somit zu einer weiteren Infektanfälligkeit. Das wurde mir jedoch auch damals von Urologen empfohlen. Ich kannte damals den Ph-Wert meines Urin noch nicht und der Urologe wohl auch nicht.
Fazit meiner positiven Erfahrung: Das A und O ist die Ernährungsumstellung und der Aufbau des Immunsystems. Es dauert 1 bis 1,5 Jahre, bis sich die langfristige Wikung zeigt, aber es lonht sich.
Hat man den Körper erst einmal stabilisiert, helfen auch Naturheilmittel und andere vorbeugende Maßnahmen, um sich dauerhaft gegen Blaseninfekte zu schützen.
Zusätzlich nutze ich beispielsweise folgende einfache Tricks und Schutz-Maßnahmen zur BE Prävention:
Nach dem GV:
- Toilettengang und viel frisches Wasser (ohne Seife)
- 5 Tropfen Staphisagria
- 2 Cranberry Kapseln
- Viel trinken
Toilettenhygiene:
In südlichen Ländern ist ein Bideé Standard, bei uns leider nicht, daher wichtig:
- nach dem Stuhlgang Intimbereich mit viel frischem Wasser reinigen - keine parfümierten Feucht-Toilettenpapiere verwenden - lieber eine Flasche Wasser zur Hilfe nehmen, auch unterwegs oder im Büro.
Heute würde ich mich tatsächlich als geheilt bezeichnen. Ich spüre zwar, dass meine Blase immer noch eine schwache Stelle in meinem Körper ist, aber das versuche ich durch den weiteren Aufbau meines Immunsystems irgendwann mal ganz zu überwinden.
Eine Freundin von mir, die einen ähnlichen Prozeß wie ich durchgemacht hat, hat es mal so ausgedrückt: "Ich fühle mich geheilt, wenn ich meine Blase NICHT mehr spüre, so wie alle anderen gesunden Organe auch."
Es gibt sicherlich nicht einen einzigen "Königsweg" aus der BE-Krise, denn jeder Körper reagiert anders, aber ich hoffe, meine Tipps und Erfahrungen helfen.
Liebe Grüsse
Tweetyole
Samt Antworten zu finden hier: http://www.helpster.de/foren/beitrag/241/3302/beitrag-3356.html
Hier http://www.helpster.de/foren/beitrag/241/1484/beitrag-3310.html auch weitere gute Tipps zu pflanzlichen Mitteln für Blase und Niere, als Alternative zu Antibiotika, die den Teufelskreis in Gang setzen und aufrechterhalten.
Alkalisierung und Bärentraubenblätter erscheinen mella5 als die gesündere Alternative:
Cystinol akut
hi, ich hab meine Be mit "Cystinol akut" schnell weggebracht. Nach der 2. Einnahme von "Cystinol akut" war der Urin gestern abend schon klar. Heute sind keine Leukos mehr drin und ich habe auch keine Symptome mehr. D.h. nach 3 Einnahmen war die BE weg, zur Sicherheit hab ich heute mittag nochmal 2 Tabletten genommen und jetzt hör ich schon auf damit. Ich habe von 60 Tabletten für 11,80 Euro nur 8 Stück verbraucht (Dosierung ist 3 x täglich 2 Tabletten in reichlich Flüssigkeit), dabei hab ich noch nicht mal übermäßig viel getrunken, vielleicht 2 Liter, ich dachte dann kann der Wirkstoff besser einwirken im Urin, wenn ich ihn nicht zu stark verdünne. Ich hab auch Kaiser-Natron-Tabletten dazu genommen (als Tablette" schlucken, aufgelöst bring ich das auch nicht runter!), damit der Urin schön basich bleibt und das Zeug gut wirken kann. Das Brennen hab ich mit Cantharis C12 beinahe sofort beseitigt!! Staphisagria scheint diesmal nicht das Richtige gewesen zu sein. Aualibra, das ich mir noch gekauft habe, hab ich gar nicht benötigt. Ich bin sehr froh, daß es diesmal ohne AB funktioniert hat. Ich frage mich, ob ich das "Cystinol akut" quasi als Single-Shot verwenden könnte. Ich weiß schon, das sind Bärentraubenblätter, die kann man nicht unbegrenzt nehmen, aber ne Zeitlang könnte es klappen? Auf jeden Fall ist Cystinol akut eine echte Alternative zu ABs und vermutlich die gesündere Alternative.
mella5
am 30.05.07 15:13
hier:
med1.de/Forum/Blasenentzuendung Thread Darmsanierung
Viele berichten davon, dass Alkalisierung ihre Beschwerden erfolgreich behebt:
Hallo,
Ich kenne Dein Problem gut und möchte Dir die Seite von Siklinde Hakushi, auch unter
Chronischen BE zu finden,sehr empfehlen. Da Habe ich unter \\"Erfahrungsberichte\\" auch meine
Geschichte geschrieben, so auch wie viele andere.
Ich bin jedenfalls wieder total gesund.
Viel Glück und Erfolg
dodo
am 24.07.06 15:13
hier:
http://www.onmeda.de/foren/forum-blasenschwaeche/1136587/1136593/read.html#msg-1136593
....In dem Buch stehen alle wertvollen Tipps, die hier im Forum zum Teil auch genannt werden. Insbesondere schreibt Sie, daß durch wiederholte AB-Einnahme einmalig Be`s chronisch werden. Genauso wars bei mir auch. Am Anfang konnte ich mich noch selber heilen, aber mit der Zeit wurds immer schlimmer. Also das Buch kann ich nur empfehlen!....
mella5
am 22.11.06 20:58
hier:
http://www.med1.de/Forum/Blasenentzuendung/277507/1/
Auch das Forum
von Siklinde wurde ja zwischenzeitlich leider geschlossen. Gott sei Dank bin
ich noch vorher rechtzeitig dazu gestoßen, um für mich wichtige
Informationen daraus zu ziehen!!!
Nur zur Info für dich:
Bin seit November 2005 blasenentzündungsfrei! Ist das nicht toll?
Ich achte auf die Ernährung, kontrolliere den ph-Wert meines Urins und nehme
ggfs. nach wie vor ein Basenpulver ein. Funktioniert prima. Da bin ich
Siklinde Hakushi ewig dankbar für ihr Buch, mit dem sie mir die Augen
geöffnet hat.
rele
Eintrag Nr. 85 in Andreas' Gästebuch
hier:
http://free-service.de/gb/?id=101968
12:35 - 04.08.2005
Mag sein,das ich nun wieder mal eine provokative These aufstelle, aber ich habe mir im Laufe meiner Recherche einige Gedanken über Chronische Zystitis und IC gemacht. Ich habe sehr viel darüber gelesen, recherchiert und mich auch eine ganze Weile im IC-Forum aufgehalten.
Meines Erachtens ist IC keine wirklich neue, d.h. eigenständige Krankheit, sondern eine logische Konsequenz aus einer typischen Chronischen Zystitis Karriere. Ich habe zumindest noch niemanden kennen gelernt, der eine IC-Befund ohne vorangegangene Zystitis-Karriere und der bekannten Antibiotika- , Schmerzmittel- und Säuerungstherapie-Therapie durchgemacht hat.
Wenn ich meine Symptome rückblickend betrachte, dann war ich sicherlich selbst auf dem besten Weg zu einer IC.
Als ich vor ca. 2 Jahren wirklich am Ende mit meinem Latein und völlig verzweifelt war, mir kein Arzt mehr helfen konnte hatte ich die Wahl, entweder zu einem IC-Spezialisten zu gehen, was mir diverse Ärzte und Mitgleider des IC-Forums dringend empfohlen haben, oder aber einen komplett anderen Weg zu finden.
Als ich dann las, das IC angeblich sowieso nicht heilbar ist und wenn dann nur in der Anfangsphase und nur mit weiteren schweren Medikamenten und Behandlungsmethoden gelindert werden kann, wollte ich mich mit dieser Krankheit nicht abfinden.
Machen es sich die Ärzte nicht furchtbar einfach, zu behaupten, dass IC nicht heilbar sei? Das bedeutet doch für Ärzte die perfekte Spielwiese: Keinerlei Erwartungen seitens der Patienten. Man kann jahrelang irgendwelche Medikamente beliebig an den Patienten testen, die Linderung versprechen. das das mit der Zeit tatsächlich zu einer Unheilbarkeit führt, ist für mich nicht verwunderlich. Wenn jedoch ein Arzt und IC-Spezialist seines Fachs - und so habe ich tatsächlich es dort gelesen - einer IC-Patientin ein Medikament gegen Blaseschmerzen verschreibt, welches als Nebenwirkung "Blasenentzündung" aufweist, finde ich das höchst verantwortungslos, zumal die betroffene Patientin auch prompt eine Blasenentzündung bekommen hat.
Kein Witz und keine Übertreibung, sondern bittere Realität aus dem IC-Forum.
Wenn man dann jedoch im Rahmen der IC-Behandlung jahrelang schwerste Medikamente, Antibiotika und Schmerzmittel bekommt, wer wundert sich dann noch über die IC-typischen Begleitkrankheiten wie Morbus Cron, Nervenbeschwerden, Nierenbeschwerden, Rückenschmerzen, etc. Die Frage ist doch, ob diese Krankheiten sich tatsächlich aus einer IC oder als Nebenwirkungen der Medikamente entwickeln. Ich tippe auf letzteres und gebe daher auch den Ärzten und aber auch den Patienten hier eine gewisse Mitverantwortung.
Den Ärzten, weil sie zu wenig aufklären oder mögliche Nebenwirkungen gar runterspielen.
Den Patienten, weil sie häufig lieber schnellwirkende Medikamente schlucken, als ihr Leben umzustellen, um alternative, oft etwas schwierigere Wege in eine dauerhafte Heilung zu gehen.
Ich möchte keineswegs diese schweren Erkrankungen kleinreden. Ich habe großes Mitgefühl für die Betroffenen. Ich habe es jedoch leider auch erlebt, dass ich mit meinen alternativen Erfahrungen und Heilmethoden nicht ernst genommen und im Gegenteil sogar für diese Vorschläge angegriffen wurde.
Ich denke jedoch, dass man als Betroffene, und dazu zähle ich mich auch, doch jegliche Vorschläge zumindest annehmen und prüfen sollte.
Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung heraus alle davor warnen, sich in den Teufelskreis einer Dauer-Medikamentation zu begeben, denn der führt langfristig nur zu immer größeren Problemen und Beschwerden. Ich kenne niemanden, der dadurch tatsächlich geheilt wurde. Durch Medikamente werden immer nur Symptome, aber keine Ursachen bekämpft. Denn die Ursachen für eine chronische Zystistis liegen in der Regel NICHT in der Blase, sondern in einer permanenten Schwächung des körpereigenen Immunsystems bzw. im Stoffwechsel-Ungleichgewicht des Körpers. Dies wird in erster Linie durch Antibiotika, in zweiter Linie durch eine ungesunde oder unzureichende Ernährung und Lebensweise verursacht bzw. begünstigt.
Ich empfehle daher jedem, der an einer chronischen Zystitis leidet dringend, sich frühzeitig mit alternativen Heilmethoden und gesunder, ausgewogener Ernährung zu beschäftigen, bevor es durch permanente Medikamentation tatsächlich zu spät ist.
Ich möchte auch mit dem vermeindlichen Haß oder Niedermachen oder sonstigen Beleidigungen der einen oder anderen Seite aufräumen. Das soll hier auf gar keinen Fall damit forciert werden. Es ist nur eine subjektive Meinung, die auf logischen Schlüssen aus persönlicher Beobachtung und Recherche beruht.
Liebe Grüsse
Tweetyole
zu finden hier:
http://www.counterhit.de/board/show_thread.php?userid=12514&topic=98526&forumid=51771&forum_name=
|
neue Rubrik: FAQs, die häufigsten Fragen
Neues aus der Forschung
Säurebildende und saure Nahrungsmittel, das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe
Alka-Seltzer bei Harnwegsinfekten?
Zuschriften an den Verlag
Kalium, pH-Wert und Krebs
Interessante Diskussion zu Harnwegsinfekten
Selbstbehandlung, Erfolgsberichte:
"Meine Genesung dank Ihres Buches!!!"
Harnwegsinfekte als Folge von Lactoseintoleranz?
Forum zum Thema Zystitis
Schlafstörungen, Nieren und Säure-Basen-Haushalt
Harnröhrenschmerzen
Männerproblem, behebbar durch Basenpulver
Was "wuselt" denn da?
Und die,"die schon durch alle AB's durch sind."?
Hilft Pentosanpolyphosphat?
Drangsymptomatik und Schmerzen nach Milchprodukten
Spätfolgen von Antibiotika
Das Klempnerdenken
Die "Fragwürdigkeit" des Tages
Zu Blasenerkrankungen und verbreiteten Medikamenten: Amitryptilin nicht bei
Histaminüberempfindlichkeit
Zum beliebten Placebo Homöopathie und andere ketzerische Kommentare:
Ursachen von Harnwegsproblemen heute: Beschädigung des GAG-Layers
Tipps : neue Ernährungspyramide
Begleiterkrankungen von chronischen Harnwegsinfekten, bzw. der Interstitiellen Cystitis
IC und die Kaliumfrage, meine Einschätzung vieler Basenpulver
|