Empfehlenswertes und Ermutigendes



Der Operation in Sachen "Meatusstenose" entronnen und seit 2 Jahren beschwerdefrei

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Besserung mit nicht-saurem Mineralwasser und magensaftresistenten Basentabletten

Übersäuerung genetisch bestimmtes "Schicksal" ?

Beispiele von Vernebelungs-PR aus der Forenwelt

Harnwegsverengung als Ursache für Harnwegsinfekte? Das Klempnerdenken

Vielleicht ist Laktose eine Ursache von Harnwegsinfekten? Neue Sichtweisen zum Thema "Laktoseintoleranz"

Kaliummangel hemmt Muskelfasern, auch im Blasenschliessmuskel

Alkalisierung nierenschützend und krebspräventiv?

Wer alles es geschafft hat, chronische Blasenbeschwerden deutlich zu verbessern

Empfehlung Nr. 1: Keine Antibiotika mehr. Wirkungslose Antibiotika

Basis der neuen Ernährungspyramide sind nun Gemüse und Obst

Ist vielleicht eine Gluten-Unverträglichkeit die Basis der Probleme?



Der Operation in Sachen "Meatusstenose" entronnen und seit 2 Jahren beschwerdefrei


Die Leserin J. Fuchs aus Bad Kreuznach schreibt bei Amazon folgende Rezension: siehe

Hatte alles durch - Antibiotika, Kuren, Blasenspiegelungen,... Ich war verzweifelt und hätte nur noch heulen können angesichts der regelmäßigen Blasenentzündungen (alle drei Wochen). Kein Arzt konne mir helfen. Mein Urologe wollte mich dann operieren - Meatusstenose. Bevor es aber unters Messer gehen sollte, wollte ich allerdings dieses Buch lesen.
GOTT SEI DANK! Denn dank der Tipps der Autorin bin ich jetzt seit gut 2 Jahren frei von Blasenentzündungen. Habe 6 Monate lang meine Essgewohnheiten umgestellt, keinen Alkohol mehr getrunken und seitdem hatte ich keine einzige BE mehr! Mittlerweile trinke ich auch mal wieder an und an Alkohol, esse Süßigkeiten und achte nicht mehr großartig auf die Ernährung - trotzdem bisher keine weitere BE mehr gehabt! OP habe ich natürlich damals abgesagt! Würde der Autorin am liebsten die Füße küssen, so dankbar bin ich ihr!


Antwort des Verlags:


Sehr geehrte Frau Fuchs,
ich danke Ihnen herzlich für Ihre positive Rezension.
Es ist bestürzend, beängstigend und eigentlich absolut empörend, dass das Buch von denjenigen offenbar noch immer ignoriert wird, die es als Urologen in ihrer Rolle der Gesundheitshilfe und -fürsorge angeht, die mit diesen viele Frauen in die Verzeiflung treibenden Problemen konfrontiert sind.
Auf der Webpage des Verlages wird die offenbar noch immer empfohlene Meatusstenose-OP als das "Klempnerdenken" bezeichnet, das sich wohl noch immer hält, eigentlich UNGLAUBLICH.
Hoffentlich nehmen viele Frauen die von Ihnen und anderen Rezensenten gebotene Hilfe und Information an, um die bei Urologen empfohlenen Behandlungen, ALLE, zu hinterfragen.
Mit den besten Wünschen an Sie und alle anderen Leser und Autoren von hilfreichen Rezensionen

Dr. Renate Rauch
Herausgeberin und Verlegerin



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Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Der Spiegel brachte jüngst einen aufschlussreichen Artikel zum Thema "Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten". Wie immer sind die Kommentare das Interessanteste, wenn man diejenigen abzieht, die alles psychologisch erklären möchten, bzw. diese nur zum Amüsement konsumiert.

Diese Frau sieht den Verzehr von Milchprodukten, auch von laktosefreien, an der Vulva ihrer Tochter:


Unter der Überschrift "Wir sind nicht krank ..."
schreibt "frau.v" am 16.06.2014 (Beitrag Nr. 139.)

... aber die Laktose konnte aufgrund der fehlenden Enzyme bei meinem Kind nicht abgebaut werden und so kommen unten beim Pupsen und Stuhlgang Stoffe raus, die da nicht hingehören und reizen After und Scheide. Die Lösung: keine Milchprodukte mehr (auch nicht als Zusatzstoff) und allen geht es gut! Und das ist definitiv keine Einbildung! Eine Kugel Sahneeis oder etwas Schokolade zuviel und ich sehe das an der Scheide meiner Tochter! Bei mir heißt das: die halbe Nacht auf Toilette mit heftigem Durchfall. Ich kaufe selten laktosefrei gekennzeichnete Produkte. In geringen Mengen können wir so etwas "naschen", aber Milchprodukte sind eben nicht für uns Menschen gemacht ...


Da muss man doch an diejenigen Frauen denken, die stets ein Brennen an den Vulva-Schleimhäuten und in der Blase verspüren? Das wäre doch eine Erklärung für die immer wieder aufflammende Entzündung der Schleimhäute der Blase? In Foren läßt sich finden, dass die Bärentraubenblätter-Tabletten gegen Harnwegsinfekte nicht wirken (=die Laktose erhält die Entzündung aufrecht), der Tee jedoch schon.



"Maulwürfin" schreibt am 16.06.2014, (Beitrag Nr. 34.) :


Nach Jahren der Schlafstörungen, Magenkrämpfe, unerklärlichen Gewichtzunahmen, Schwindelattaken, Asthma und bleierner Müdigkeit und dabei einer relativ gleichgültigen Haltung diverser Leute mit Unverträglichkeiten gegenüber habe ich angefangen verschiedenen Erkrankungen wie Magengeschwüren die Schuld zu geben um all dies vom Arzt für negativ erklären zu lassen. Nachdem jener mich mit Reizmagen und angeblichen psychosomatischen Problemen zum Psychiater schicken wollte habe ich nun seit zwei Monaten eine Ausschlussdiät auf eigene Faust durchgezogen und der zugewinn an Lebensqualität ist mit Worten nicht zu beschreiben. Magenschmerzen weg, ich schlafe wie ein Baby und all diese fiesen Symptome von denen ich vorher in Summe gar nicht gemerkt habe, wie sehr sie mich einschränken sind fort. Da soll mir irgendein Arzt nun was erzählen es ist mir egal. Allerdings ist der Preis hoch, keinerlei Milchprodukte kein Ei und auch kein Soja als Ersatz sind mehr drin. Selbst Käse und laktosefreie Produkte gehen nicht und mir fällt es jedenfalls enorm schwer auf all das zu verzichten. Dennoch ist es das Wert...


"Maulwürfin" erwähnt nicht Gluten, jedoch viele andere problematische Stoffe. Andere Beiträge sagen Ähnliches für Gluten. Von chronisch rezidivierender Blasenproblematik Betroffenen sei empfohlen, auch die Thematik Gluten nicht zu vernachlässigen!



Unter dem Titel "Allergien im Vormarsch"
schreibt "tiefenrausch1968" am 16.06.2014 (Beitrag Nr. 44)


spätestens seit dem unsäglichen Buch "Krankheit als Weg" werden Allergiker beschuldigt, selbst an ihrem Leiden schuld zu sein. Gleichzeitig sind Allergien im Vormarsch und keineswegs eine eingebildete Krankheit von Sensibelchen, sondern handfeste gesundheitliche Probleme, die uns die Umweltverschmutzung und die Vielzahl an chemischen Stoffen in unserer Nahrung einbrocken, Biphenol A in nahezu jedem Lebensmittel etc. Empfehlenswert war ein Film zum Thema Allergien, der neulich bei arte gesendet wurde und selbst mir neue Erkenntnisse brachte. Neuerdings habe ich bsw. nicht nur Heuschnupfen & Asthma, sondern vertrage auch keine Sahne mehr.



Unter dem Titel "Milchsäure in Bonbons und in Merguez"
schreibt "petruschka5" am 16.06.2014 (Beitrag Nr. 106)


[Zitat von Danares anzeigen...]
Meine Meinung, es ist Körperverletzung - wenn man 10 Kilo zunimmt, weil man dieses Zeug, was sich Lebens- und Nahrungsmittel nennt, nicht verträgt (ist jetzt nach meiner erzwungenen Diät wieder runter)! Die Krönung finde ich persönlich, wenn Milchsäure in Bonbons und Merguez reingeschummelt werden. Als Betroffener wundert man sich dann, warum man nach deren Verzehr Krämpfe hat und nicht schön shoppen oder arbeiten gehen kann und dann den Hinweis liest, wenn überhaupt, dass ein gefährlicher Michbestandteil in den Inhaltsstoffen deklariert ist. Glauben Sie mir, ich lese mittlerweile jede Angabe von Inhaltsstoffen!! Prost Mahlzeit.


Noch nie zuvor habe ich jemanden auf Milchsäure hinweisen sehen, aber ich teile die Beobachtung vollkommen, Milchsäure ist einer hauptgemiedenen Übeltäter für mich, wie auch die Sahne aus dem vorigen Beitrag.



Unter dem Titel "nach 17Jahren"
schreibt "piet12" am 16.06.2014 (Beitrag Nr. 103)


beim grössten Vitaminhersteller der Welt kann ich nur jedem empfehlen, esst alles - etwas gemüselastig - aber abwechslungsreich und in Massen, vermeidet Süssgetränke (auch Fruchtsäfte) und kauft wenn immer möglich keine Fertigprodukte, sondern frische Lebensmittel, wenn möglich auf dem lokalen Markt oder beim Händler Eures Vertrauens. ich weiss wovon ich rede!



Zu finden hier:



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Besserung mit nicht-saurem Mineralwasser und magensaftresistenten Basentabletten

Zitrone berichtet über eine Besserung und eine Abnahme der Leukozytenzahl im Urin mit Alkalisierung:


So, ich möchte mal weiter berichten. Ich glaube ich bin ein grosses Stück weiter. Ich habe festgestellt, dass mein gefiltertes Leitungswasser sauer ist (ph: 5,5) und bin auf stilles Mineralwasser (PH 7,5) umgestiegen. Zeitgleich Basenbäder, basisches Shampoo, keine säurebildende Nahrung). Und magenresistente Basentabletten. Nach nunmehr 5 Tagen (übrigens wieder jede Menge Leukos im Urin) geht der Urin PH nun hoch und gleichzeitig (ohne AB) die Leukos runter. Unterstützend trinke ich gerade nur den Olivenblatt-Tee.


Hier zu finden.


Kein Wunder, dass angesichts solcher Erfolge offiziell von Alkalisierung, von Nieren-Entlastung abgeraten wird.


Hier zu finden.


Dort heißt es:

... Die früher empfohlene Alkalisierung des Harnes (z. B. durch gleichzeitige Gabe von Natriumhydrogencarbonat) erscheint nach neueren Untersuchungen über den Wirkmechanismus nicht notwendig. ...


Man könnte es positiv sehen: Natriumbikarbonat ist tatsächlich nicht zu empfehlen. Manche reagieren "allergisch" darauf. Zudem kann es die Kalium-Ausscheidung fördern.
Ich kann jedoch aus persönlichen Erfahrungen bestätigen, dass Bärentraubenblätter-Tabletten bei mir jahrelang nichts genutzt haben. Geholfen haben sie erst mit Alkalisierung zusammen. Es bleibt abzuwarten, was die "neue Untersuchung" zu dieser Frage Fundiertes zu sagen hat. Wir bleiben dran.
Wahrscheinlich aber genauso wichtig für eine Unwirksamkeit von Bärentraubenblätter-Tabletten dürfte die in gegenüber den Neunziger Jahren vervielfachte Menge von enthaltener Laktose sein. Es gibt Berichte, wonach Bärentraubenblätter als Tee (=ohne Laktose) weitaus besser helfen.
siehe hier von Lulu.

Ich würde empfehlen zu alkalisieren durch vermehrte Aufnahme von Kalium ohne Laktose, Fruktose, Gluten, Milchprodukte und fast alles aus Fabriken - sprich grüne Gemüse nach Verträglichkeit.
Hier empfiehlt Zitrone Ähnliches, der Olivenblatt-Tee ist eine gute Kalium-Quelle, so wie auch Bittergurken-Tee. (googeln).

Leider sind die "neueren Untersuchungen", die von Alkalisierung abraten, auf der zitierten Seite nicht öffentlich zugänglich. Aber es dürfte bekannt sein, dass sich für jedes Geschäftsinteresse ein passender Untersucher und eine Untersuchung mit genehmen Ergebnissen finden läßt.


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Harnwegsverengung als Ursache für Harnwegsinfekte? Das Klempnerdenken

KateXx schreibt unter dem Titel "GESUND!" am 13.01.08 12:31 :

Hey zusammen,
also ich renne ja seid einem jahr mit BE´s und heftigsten Nieren-Becken Entzündungen rum und jetzt war ich Donnerstag und Freitag im Krankenhaus. ZUerst haben die Ärzte eine Blasendruckmessung gemacht (bischen unangenehm aber ok) und Freitag eine Blasenspiegelung und dabei eine OP gemacht, da meine Harnröhe VIEL zu klein war und ein Rest immer in der Blase blieb. Jetzt haben sie das geweitet und mir gesagt, dass es das war und ich endlich gesund bin. Ich bin so happy und kann euch allen nur raten eine Spiegelung zu machen.. vlt. ist das Ziel ja ganz in der Nähe und immer ganz einfach gewesen... hoffe der Arzt hatte recht und ich bleibe gesund.. euch auch alles gute und versucht es

Hier zu finden.

Wetten, dass nicht! Wie viele Bedauernswerte vor Kate das schon gehofft haben.
Interessant, nicht wahr, diese Werbetrommel wird immer wieder gerührt.



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Beispiele von Vernebelungs-PR aus der Forenwelt

Wenn das nicht ein wunderschönes Beispiel eines sorgfältig geschriebenen PR-Textes ist. Und das so kurz nach meinem untigen Text zur Problematik "Grundsanierung der Blase" und Methionin.

Grundsanierung der Blase

Der User "lotte-totte" schreibt am 7.12.07 um 21.35 im med1-forum, Abteilung "Blasenentzündung":
Grundsanierung der Blase ich (w, 20) hab seid ca. 2 jahren be, nicht ständig, aber vorallem im winter, oder wenn ich stress hab, mich darum nicht anständig ernähre. habs schon ziemlich schnell auf gegeben zum artzt zu gehen, weil mir außer antibiotikum und schmerztabletten ohnehin nichts gegeben wurde und die schmerzen dann nur kurzzeitig weg waren. nehm schon seid ner weile recht regelmäßig cranberry-kapseln. dadurch sind die be's weniger und die schmerzen erträglicher geworden, aber weg geht's nich. jatzt hab ich gehört, das man die blase so zu sagen "grundsanieren" kann. täglich ph-wert messen und versuchen durch ernährung und nahrungsergänzungsmittel den wert bei 5-5,5 zu halten. hat jemand von euch damit irgendwelche erfahrungen gemacht und kann mir sagen, was alkalisch bzw sauer ist?

krawuzi antwortet ihr:

sauer sind pH-Werte unter 7, 7 ist neutral,pH-Werte über 7 sind basisch bzw. alkalisch
5-5,5 ist also leicht sauer. Das ist ein natürlicher Urin-pH-Wert und auch sinnvoll, weil sich die meisten blasenrelevanten Bakterien in leicht saurem Milieu nicht wohl fühlen. Dass aber durch das Achten auf pH-Werte die Blase saniert wird, halte ich für nicht realistisch.

Wenn auch erst der nächste Post zeigt, warum dieser Thread eröffnet wurde, so stimme ich doch Krawuzis Antwort teilweise zu. Wie sie auch halte ich eine "Sanierung" der Blase für nicht realistisch. Es ist nicht so, dass man die Blase sanieren könnte und dann weiterleben wie bisher. Vielmehr muss man herausfinden, was die Blase so schwächt, und dann diese Erkenntnisse für den Rest des Lebens befolgen. Tut man dies nicht, leidet die Blase sofort wieder.
Übrigens hat Krawuzi recht damit, dass 5,5 ein normaler pH für den Urin ist, aber nicht damit, dass sich die blasenrelevanten Bakterien in diesem pH nicht wohl fühlen. E.coli, das häufigste blasenpathogene Bakterium, wächst noch bis zu einem pH von 4,5.
Ein pH von 5,5 ist fast 20 mal so sauer wie einer von 7,4 (Blut pH); die Skala ist logarithmisch, das bedeutet: Eine Veränderung um 0,2 ist eine Verdopplung, eine um 1,0 eine Verzehnfachung.
Möchte man die Niere und die Blase entlasten, dann ist schon viel erreicht, wenn man einen Urin-pH von ca. 6,5 aufrechterhält, das ist "nur" 10 mal so sauer wie der Blut pH. Ziemlich ideal sind 6,8 bis 7. "Nur" 5 mal so sauer wie der pH des Blutes.
Und hier nun der Grund, warum der Thread eröffnet wurde:

sizara sagt dazu:

ich habe von einem urologen methionin verschrieben bekommen, dies macht den urin sauer. ich habe dadurch meine leichten dauerschmerzen wegbekommen, aber es hilft nicht, mich vor einer be akut zu schützen. also wenn die be kommt, dann kann der saure urin da auch nichts mehr bewirken. die bakterien anzahl ist viel zu hoch, als dass der saure urin da etwas ausrichten könnte. aber ich kenne auch einige, die durch die ansäuerung keine bes mehr bekommen haben. das muss jede für sich selbst ausprobieren.
eine grundsanierung ist das denke ich, aber auch nicht. wenn schon einige bes da waren, sollte man auf jeden fall blasenstärkende mittel nehmen, wie cranberrys oder angocin, die auch das immunsystem stärken. dann würde ich noch döderleins für das scheidenmileu nehmen und dann erst mit der ansäuerung anfangen
Gefunden im Forum auf:

www.med1.de

Dezente Werbung für Methionin. Übrigens ein Abfall-Produkt aus der Milchindustrie, hier gelernt.



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Übersäuerung genetisch bestimmtes "Schicksal" ?

Ein Beispiel aus dem normalerweise sehr guten Forum www.symptome.ch. Übersäuerung ist nach diesem Autor genetisch festgelegt, Schicksal, man kann nichts dran machen. Was er dann aber propagiert, um wenigstens ein wenig gegenzusteuern, ist nicht besonders empfehlenswert, verstärkt die Säurebelastung des Körpers eher noch, durch Verluste von Kalium. Die wichtigsten Sätze habe ich gefettet, und teils Kommentare in Klammern hinzugefügt. Ein Forumsmitglied schreibt:

.....übersiehst Du nun die wichtigsten Ursachen für die Übersäuerung, die da wären: diverse Behinderungen oder Erkrankungen und - allem voran - die genetische Disposition.

Selbstverständlich sind die Ursachen, die Du nennst, auch nicht zu vernachlässigen. Aber sie spielen nur eine untergeordnete Rolle. Das wird schon ganz einfach dadurch ersichtlich, dass es z.B. Jahrzehnte einer extrem ungesunden, übersäuernden Ernährungs- und Lebensweise benötigt, bis der Körper tatsächlich nicht mehr in der Lage ist zu kompensieren und säurebedingte Erkrankungen ausbrechen können. Und mit extrem ist nicht gemeint, einmal am Tag eine säuernde Scheibe Brot oder zweimal pro Woche 100 Gramm mageres Geflügel zu essen. Es stimmt zwar, dass viele Menschen bei der leider oft üblichen Ernährungsweise zu viele Säuren und zu wenige Basen zu sich führen, jedoch besitzt der Körper ja auch noch gewisse Ausgleichsfunktionen über diverse Regelkreise. Auch über - maßvolle (im Gegenteil zur übertriebenen) - sportliche Tätigkeit oder leicht fordernde Bewegung an frischer Luft verliert der Körper beispielsweise große Mengen an Säuren. Schon ein ausdauernder Waldspaziergang wirkt ausgesprochen alkalisierend auf den gesamten Organismus. Das ist objektiv messbar. Es muss nicht ALLES immer nur durch Ernährung ausgeglichen werden. Natürlich ist darauf zu achten, dass dem Körper täglich und regelmäßig alle benötigten Nährstoffe zugeführt werden, damit es nicht zu Nährstoffdefiziten kommt, aber eine ausreichende Versorgung kann eben tatsächlich auch der Fall sein, wenn dennoch insgesamt zu viele Säuren mit der Ernährung aufgenommen werden. Außerdem fallen Säuren auch bei körpereigenen Vorgängen an, es gibt nicht nur die durch die Ernährung dem Körper zugeführten Säuren.....

Festzuhalten also als ein wichtiger Faktor: Bewegungsmangel ......

Natron, die stärkste Base überhaupt, wird im Körper selber hergestellt. Es gibt Erkrankungen, bei der diese Herstellung nicht oder nicht ausreichend geschieht. Auch hier ist mit reiner Ernährung nicht wirklich etwas zu erreichen. Ebenso gibt es Erkrankungen, die aufgrund gesteigerten oxidativen Stresses die Übersäuerung extrem verstärken...

Diverse Erkrankungen also als ein weiterer wichtiger Faktor.

Und nun der Hauptgrund schlechthin für starke Übersäuerung: die genetische Disposition. Das ist vielen Menschen leider nicht bewusst, weil sie über solche Untersuchungen und Zusammenhänge überhaupt nichts wissen. Das geht dann eben über das gemeine "Wissen" hinaus. Es ist ein zu ausschweifendes Gebiet, um hier auf die vielen wichtigen Dinge hinzuweisen, und man könnte sowieso nie das komplette Feld abdecken - daher hier stellvertretend lediglich ein Beispiel:

Das Gen Superoxiddismutase 2.
Bei mir liegt zum Beispiel eine Mutation dieses Gens (sowie zahlreicher weiterer wichtiger Gene) vor. Träger dieser genetischen Variante haben eine um 50% verminderte SOD2 Enzymaktivität. Es ist erwiesen, dass der oxidative Stress proportional zum Verlust der Enzymaktivität zunimmt. Die Folge daraus ist ein beschleunigter Alterungsprozess der Zellen und damit u.a. ein Fortschreiten knochendegenerativer Prozesse. ........

Alleine schon durch die Erhöhung des oxidativen Stresses geschieht im Körper eine derartige Steigerung an anfallende Säuren (vielleicht vergleichbar mit dem Leistungssport, den Du auch als Übersäuerungsursache nennst... nur mit dem Unterschied, dass der Leistungssport nicht 24 Stunden jeden einzelnen Tag des Lebens praktiziert wird), die nie im Leben mit auch noch so basischer Ernährung ausgeglichen werden könnten. (Das stimmt so nicht. SH)
Wenn zudem noch eine Giftbelastung vorliegt (wie bei vielen Menschen heutzutage) ist es schier unmöglich, selbst mit Baseninfusionen hier einmal eine gewisse Zeit andauernd Besserungen zu erreichen. Es muss dann im Prinzip permanent mit diesen Hilfsmittel gegengesteuert werden. (permanente Praxisbesuche....)

Fazit:
Hinsichtlich des Säureproblems sind Veränderungen im Feintuningbereich durchaus mit einer verbesserten Ernährung zu erreichen. Für das Gröbere bedarf es außerdem noch gesteigerte körperliche Bewegung an der frischen Luft und möglichst Giftemeidung in jeglicher Form. Die wirklich gewichtigen Gründe der schweren Übersäuerung sind aber leider im nicht-beeinflussbaren Bereich zu suchen, nämlich eben in der genetischen Disposition. Und je schlechter diese ist, desto größer die notwendigen therapeutischen Anstrengungen, dagegen anzukämpfen, und zwar lebenslang und regelmäßig. Und ein Teil dieser therapeutischen Anstrengung liegt in der Verabreichung von Natron-Baseninfusionen.

gefunden hier: Symptome.ch

Permanente Praxisbesuche, praktisch, nicht wahr? Hinzu kommt noch, dass vermehrte Zufuhr von Natrium aus dem Natriumhydrogencarbonat die Ausscheidung von Kalium steigert, des wichtigsten innerzellulären Kations.

Zu diesem Thema, im Pschyrembel unter Natrium-Kalium-Antagonismus zu finden, gibt es auch bessere Informationen, wie hier: Der Kalium-Kochsalz-Gegensatz.



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Gar nicht lustig: Wie viele Firmen Menschen mit der „Übersäuerungstheorie“ hinters Licht führen

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Obwohl es aus medizinischer Sicht nur bei schweren Erkrankungen eine Übersäuerung gibt, locken gewitzte Marketingstrategen viele Verbraucher seit Jahrzehnten mit der Übersäuerungstheorie zum Kauf von basischen Präparaten. Aus medizinischer Sicht ist die Übersäuerung, die der Arzt als Azidose bezeichnet, durch einen Blut-pH-Wert unterhalb von 7,36 gekennzeichnet. Zu einer solchen Veränderung im Säure-Basen-Haushalt kann es insbesondere durch eine Sauerstoffminderversorgung des Organismus beispielsweise infolge einer Ateminsuffizienz, durch eine chronische Nieren- oder Leberinsuffizienz, einen entgleisten Diabetes mellitus sowie vorübergehend auch ohne Krankheitswert nach körperlicher Maximalbelastung durch (Hoch)-Leistungssport kommen. Bei einem völlig gesunden Menschen hingegen entgleist der Säure-Basen-Haushalt nicht, denn über Atmung sowie Leber- und Nierenfunktion reguliert der Organismus den pH-Wert in sehr engen Grenzen.

Alternativmedizinische Autoren hingegen postulieren zusätzlich die Existenz einer so genannten „chronischen Übersäuerung“ des Körpers. Dabei besteht aber nicht die Möglichkeit, dies durch die Bestimmung tatsächlich krankhaft veränderter pH-Werte zu objektivieren. Die „Übersäuerung“ soll durch Bewegungsmangel, Stress oder falsche Ernährung entstehen. Tatsächlich gleicht der gesunde Organismus selbst kleinste Veränderungen des pH-Wertes rasch aus. Es ist schlicht und ergreifend überflüssig, sich über den pH-Wert des Organismus Gedanken zu machen und womöglich auch noch Präparate zum Ausgleich einer Übersäuerung einzunehmen. Etwas was nicht existiert, lässt sich auch nicht behandeln. Die Anhänger der Übersäuerungstherapie gehen von einer ungünstigen Stoffwechsellage aus, die das Entstehen von Erkrankungen wie Arteriosklerose, Gicht, Allergien oder Diabetes mellitus begünstigen soll. Auch Beschwerden wie leichte Ermüdbarkeit, Magen-Darm-Beschwerden und sogar Schmerzen und Verspannungen führen diese Besserwisser auf eine „Übersäuerung“ zurück.

Erschreckend dabei ist, dass die Übersäuerungstheorie keinerlei medizinisch-wissenschaftliche Grundlage hat. Hintergrund für die Übersäuerungstherapie ist vielmehr, dass etliche „Institute“, Verlage und nicht zuletzt die Industrie hier aber einen Markt erkannt haben. Sie verwirren die Bevölkerung, bauen eine Krankheit auf, die es nicht gibt und bereichern sich auf Kosten der Verbraucher. Schließlich braucht niemand Nahrungsergänzungsmittel, Bücher, oder Komplementärtherapien, die darauf ausgerichtet sind, eine Übersäuerung zu behandeln.

Beitrag aus http://www.gesundheitsberatung.de

18.3.07 12.21. im IC-Forum im Bereich "Gesundheit und Ernährung" von Nuccine veröffentlicht. Übrigens konnte ich mittels des von ihm angegebenen Links das "Zitat" nicht verifizieren.

Die Foren, bzw. die PR-Agenturen, die sie betreiben, die vor allem die Patienten in die Praxen zu treiben versuchen, machen mobil.
Der obige Text ist das Übliche und zu Erwartende aus dieser Ecke.
Dieser Satz:

Tatsächlich gleicht der gesunde Organismus selbst kleinste Veränderungen des pH-Wertes rasch aus.
zeigt die übliche Argumentationsweise. Zwar stimmt er, oberflächlich gesehen. Aber eben nicht uneingeschränkt. Denn ein Zuviel an Säure im Blut wird durch Zellen aufgenommen, denn das Blut muß zur Versorgung vital wichtiger Organe stets einen bestimmten pH-Wert aufweisen. Dieser wird garantiert, indem Zellen "sich opfern" und Säure-Ionen aufnehmen.

Die wichtigsten chemischen Elemente innerhalb von Zellen sind Kalium, Magnesium und Calcium. Ist zuviel Säure, also H+-Ionen, im Blut, geben die Zellen von ihren chemischen Elementen ab, meist Kalium, und nehmen dafür H+ auf, um den pH im Blut wieder anzuheben. Dabei "übersäuern" sie. Das blendet die Schulmedizin aus. Dabei gibt es viele wissenschaftliche Belege, die diese schlichte Tatsache beweisen.

Wenn das
Sie verwirren die Bevölkerung, bauen eine Krankheit auf, die es nicht gibt und bereichern sich auf Kosten der Verbraucher.

mal nicht von sich auf Andere geschlossen ist.
Es bereichern sich vor allem Praxen an im besten Fall unnützen und stets potentiell schädlichen Diagnostiken und Therapien.

"Sybille", mutmaßlich ein Urologe oder sonstiger Schulmediziner mit einem Vokabular, das unbequeme Wahrheiten mit "pille palle" umschreibt, hatte dazu folgenden Kommentar:

Liebe Martina, ich stimme deinem Eintrag voll und ganz zu. Ich weiß nicht, wie oft ich versucht habe meinen PH-Wert (Urin) zu beeinflussen. Um den Bakterien den Garaus zu machen hab ich es sogar mit einer Schaukeldiät versucht. Ansäuern und wieder in den basischen Bereich bringen. Es hat nie geklappt, auf jeden Fall nicht messbar. Vom Ansäuern hab ich schlimmen Durchfall bekommen, das war das einzig messbare Ergebnis!
__________________
Herzlichen Gruß aus Köln,
Sybille

Nicht zu finden hier: , oder nur, wenn eingeloggt. Manche lassen sich nicht so gerne zitieren, könnten ja kritische Stimmen aufkommen. ;-)

Tja, wenn man die Funktionsweise der Nieren nicht verstehen will, dann ist da wohl nichts zu machen. "Ansäuern", zumindest in der Form "harnsäuernder" Medikation, ist stets schädlich. Und Alkalisieren ohne Kalium, das wichtigste innerzelluläre Element, ist zum Scheitern verurteilt. Ebenso braucht Alkalisieren sehr lange. Zum Leeren bereits angesammelter Säure-Depots. Je älter und je "überfüllter" die Depots (= je "übersäuerter" ), desto länger. Wer die Augen davor verschließt, muß sich nicht wundern.

Es ist schon interessant mit dem Kalium

Zur Entsäuerung, Alkalisierung ist bestenfalls Natron, Natriumhydrogencarbonat zu empfehlen.
So wie es auch hier gemacht wird:

http://www.symptome.ch/vbboard/saeure-basen-haushalt/9534-nahco3-infusionen.html

Kaliumsubstitution wird im Allgemeinen nicht empfohlen. Warum nur? Ein besonders eklatanter Fall ist Dr. Max Gerson (Seite in Arbeit).



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Vielleicht ist Laktose eine Ursache von Harnwegsinfekten? Neue Sichtweisen zum Thema "Laktoseintoleranz"

Braly und Hoggan führen in einem der wichtigsten Bücher der vergangenen Jahre (das auch nach 10 Jahren noch nicht auf Deutsch erhältlich ist) überzeugende Überlegungen zum Thema "Leaky Gut" an:

Digestion of Dietary Protein

Optimal digestion involves disintegration of [these] large, complex dietary proteins into smaller particles. ...Some bonds between the amino acids that form gluten proteins are extremely resistant to intestinal digestion. While some individuals produce a liver enzyme capable of digesting gluten, many do not. It is not yet clear if the presence of these enzymes provides protection from gluten sensitivity, but it seems probable. For the many who lack these digestive enzymes, grains need much more processing than the foods that are common to a hunter-gatherer's diet. Even after grinding, cooking, and the many assaults of processing and digestion, some of these gluten proteins remain stubbornly intact. The mucus that lines our intestines usually protects our bloodstream from these stubborn proteins.

Undigested Grain Proteins Spell Trouble

...there is a lot of evidence to show that somewhere between 15 and 42 percent of the general population are absorbing some of these undigested and partly digested gluten protein into their blood by passing them between the cells that line the intestinal wall. Once in the bloodstreams, antibody production often follows, causing inflammation at the site where these proteins are being leaked. The chemicals released as a result of inflammation cause even greater permeability, and a self-perpetuating cycle is established.

From: James Braly MD and Ron Hoggan MA: Dangerous Grains. Why Gluten Cereal Grains May Be Hazardous to Your Health, Avery 2002, pp 29f.

Meine Übersetzung:

Verdauung von Nahrungsproteinen

Optimale Verdauung erfordert Aufbrechen großer, komplexer Nahrungs-Proteine in kleinere Einheiten..... Einige der Bindungsstellen zwischen den Aminosäuren, aus denen sich Gluten zusammensetzt, widersetzen sich der Verdauung ganz entschieden. Während einige Individuen ein Leber-Enzym produzieren, das Gluten aufbrechen kann, tun viele dies nicht. Es ist noch nicht geklärt, ob das Vorhandensein dieses Enzyms einen Schutz vor Gluten-Unverträglichkeit bedeutet, aber es ist wahrscheinlich. Für die vielen, denen diese Enzyme fehlen, erfordern Getreide sehr viel mehr Verdauungsarbeit als die Nahrung, die eine Jäger- und Sammler-Diät ausmachen. Sogar nach Mahlen, Kochen und den vielen "Angriffen" durch Verarbeitung und Verdauung bleiben einige dieser Gluten-Proteine hartnäckig intakt. Der Schleim, der unsere Därme auskleidet, schützt im Allgemeinen unseren Blutkreislauf vor diesen hartnäckigen Proteinen.

Unverdaute Proteine bereiten Probleme

....es gibt viele Hinweise dafür, dass zwischen 15 und 42% der Bevölkerung diese unverdauten und teilverdauten Proteine in ihren Blutkreislauf aufnehmen, indem sie zwischen den Zellen, die die Wand des Darms ausmachen, hindurch passieren. Einmal im Blutkreislauf, folgt oft die Produktion von Antikörpern, Entzündungen an den Stellen bewirkend, wo die Proteine hindurchgetreten sind. Die Stoffe, die als Folge von Entzündung produziert werden, erzeugen noch größere Durchlässigkeit, und ein Teufelskreislauf ist in Gang gesetzt.

What is the “Leaky Gut”?

by Dogtor J
© 2010 DogtorJ.com
The “leaky gut syndrome” is the term used for the situation that occurs when the villi of the intestinal tract have been damaged badly enough – and for a long enough time – to result in significant malnutrition, both from the lack of absorption into the bloodstream and from the leakage of substances from the blood into the bowel (e.g. serum proteins and serotonin). The principal foods that cause this intestinal damage (villous atrophy of small intestine) are what I call the “big 4″ – gluten, dairy (casein), soy and corn. However, other legumes and the nightshades are also capable of compromising the bowel’s integrity.
Once this damage is severe enough, a hormone called zonulin is released by cells within the bowel wall. This, in turn, “relaxes” (opens up) the natural barriers of the gut in order to facilitate absorption of nutrients. These barriers are meant to limit the passage of items into the bloodstream to things that the body needs. However, the body will always find a way to overcome adversity and zonulin is the intestinal tract’s “plan B” for getting nutrients into the blood stream once the primary means- the intestinal villi – are compromised significantly.
Unfortunately, “plan B” often comes with a caveat and, in this case, the potentially harmful things that these barriers are attempting to keep out may have the opportunity to enter the blood. These include microorganisms, chemical compounds, and food proteins. Think of the latter as being partly undigested foods that enter the bloodstream in a way that the immune system does not recognize as being normal. This is the known mechanism behind the development of “secondary food allergies” – those to eggs, tree nuts/peanuts, shellfish, topical fruits, tomatoes, etc.- foods that are otherwise considered to be healthy for us. Some secondary food allergies do make more sense than others, such as those to shellfish, tomatoes and pork, as they present other challenges to those who consume them (e.g. microorganisms, lectins and parasites). However, if we did not have previous villous damage from the “big 4″, it is unlikely that we would ever develop allergies to these other foods.

hier zu finden:


Was kann das für Harnwegsinfekte bedeuten?

Könnte es sein, dass nicht nur Gluten, bzw. Teile von Gluten durch den "leaky gut", die "löcherige" Darmwand aufgenommen werden, sondern auch Fructose bei Fructose-Unverträglichkeit (FI) und Laktose bei Laktose-Intoleranz (LI)?
Von LI sind in Deutschland ca. 20% der Bevölkerung betroffen, je älter desto häufiger und mit Vorfahren aus dem Mittelmeer, dem asiatischen oder afrikanischen Raum mit höherer Wahrscheinlichkeit. Die verbreitete Theorie ist, dass die im Dünndarm nicht aufgespaltene (mangels des Enzyms Laktase) und nicht resorbierte Laktose

in tiefere Darmabschnitte [gelangt] und dort von den Darmbakterien vergoren [wird]. Die Gärungsprodukte Wasserstoff, Methan, Kohlendioxid und kurzkettige Fettsäuren führen zu Symptomen wie Blähungen und osmotische Diarrhöe. Die Bakterien im Darm können zudem noch eine Reihe anderer biologisch aktiver Substanzen bilden. Daher sind die Symptome der Laktose­intoleranz nicht unbedingt auf den Verdauungstrakt beschränkt.
Quelle: Labor Dres. Hauss

Was aber, wenn im "leaky gut" nicht nur Gluten(bruchteile), sondern auch unverdaute Laktose und Fructose aufgenommen werden? Und wenn ja, was geschieht mit diesen Zuckern? Werden sie vielleicht unverändert ausgeschieden, so wie man es sich ja mit der Mannose zunutze zu machen versucht, die in der Blase als eine Art "Köder" für E. coli fungieren soll?

Der wichtigste Verursacher von Harnwegsinfekten, das Bakterium Escherichia coli (in 80% bis 90% der Fälle) benutzt als Substrat Glukose und Laktose, das ist in der "bunten Reihe" ein Unterscheidungskriterium.
Bunte Reihe
Während vielfach dazu geraten wird, einen Diabetes abklären zu lassen (der sich u.a. durch Ausscheidung vom Glukose im Harn bemerkbar machen kann), wenn man an chronisch rezidivierenden Harnwegsinfekten leidet, geht niemand der Frage nach, ob vielleicht Laktose in der Harnblase ein verursachender Faktor sein könnte.

Eine Recherche dazu bei Medline erbrachte überraschend viele Hits:

  • Gupta BD, Gupta R, Maheshwari JC, Jain A.: "Lactosuria in lactose intolerance.", (Letter), Indian J Pediatr. 1991 Sep-Oct;58(5):725-6.
  • Cook GC, Howells GR.: "Lactosuria in the African with lactase deficiency.", Am J Dig Dis. 1968 Jul;13(7):634-7.
  • Kline AH, Assemi M.: "Lactose intolerance with lactosuria." . Tex Med. 1968 Jul;64(7):36-9.
  • David M, François R., [Lactose, lactosuria and hereditary lactose intolerance] [Article in French] , Rev Prat. 1965 May 11;15(14):1877-84.
  • Andria M, Vargiu N.: [Lactosuria in pregnancy and the puerperium] [Article in Italian], Minerva Ginecol. 1968 May 15;20(9):773-6.
  • WESER E, SLEISENGER MH.: "LACTOSURIA AND LACTASE DEFICIENCY IN ADULT CELIAC DISEASE.", Gastroenterology. 1965 May;48:571-8.
  • GERRITSEN T, LEMLI L, PTACEK LJ, WAISMAN HA.: "THE PRESENCE OF LACTULOSE IN THE URINE OF INFANTS WITH LACTOSURIA." Pediatrics. 1963 Dec;32:1033-8.
  • STUHLFAUTH K, HOFMANN E, HEINZ F.: [Lactosemia and lactosuria before and after lactose load.], Klin Wochenschr. 1962 Nov 15;40:1151-3. [Article in German]
  • COTTE J, COLLOMBEL C.: "[Contribution to the study of congenital disorders of the metabolism of sugars. Apropos of a case of lactosuria and a case of fructosuria.]", Boll Chim Farm. 1962 Jun;101:469-76. [Article in French]
  • DURAND P.: "[Idiopathic lactosuria in a patient of chronic diarrhea and acidosis.]", Minerva Pediatr. 1958 Jul 14;10(27-28):706-11. [Article in Italian]

Während die neueste Fundstelle von 1991 nur ein Brief an den Herausgeber ist, findet sich einiges zum Laktose im Urin in der Schwangerschaft. Vielleicht ein Grund für die häufigen Harnwegsinfekte bei Schwangeren? Ist vielleicht der Grund, dass Schwangere nach Kräften Milchprodukte konsumieren, um dem Fötus reichlich Calcium bieten zu können?
Es findet sich auch etwas zu Laktose im Urin bei Zöliakie sowie Azidose. Allerdings insgesamt ältere Arbeiten. Aber immerhin scheint der Gedanke nicht abwegig. Warum er nicht in neuere Zeit weiterverfolgt wurde? Vielleicht aus dem gleichen Grund, warum der nun schon 10 Jahre alte Titel von Braly und Hoggan nicht auf Deutsch erhältlich ist?

Ist vielleicht, was für Laktose im Urin gilt, auch anwendbar für Fruktose-Unverträglichkeit?
Eine Recherche zum Thema Fruktose im Urin bietet ebenfalls reichlich Ergebnisse. Dieser Zucker wird also offenbar ebenfalls, wenn nicht im Darm zerlegt, durch den "leaky gut" komplett aufgenommen und ausgeschieden. Und E. coli kann mit fast allen Zuckern was anfangen, auch mit Fruktose und Laktose (Glukose + Galaktose).
Quelle: Der Bio-Coach

Der sich aufdrängende Schluss daraus: Wer E. coli in seiner Harnblase das Futter entziehen möchte, muß nicht nur wachsam sein hinsichtlich Glukose im Urin (Diabetes), sondern sollte vor allem etwas gegen seinen "leaky gut" unternehmen, denn die Vermeidung vor allem der Fruktose aus Gemüse und Obst führt zu einer Mineralien- und vor allem Kalium-verarmten Ernährung, die den Nieren schadet.
Beste Maßnahme gegen "leaky gut": Glutenfreie Ernährung, denn die mit Zöliakie Diagnostizierten sind nach Braly und Hoggan nur die "Spitze des Eisberges" einer großen Bevölkerungsgruppe, die eine Gluten-Unverträglichkeit aufweist. (s. Zitat aus Braly/Hoggan oben)

Einer der wichtigsten Sätze aus dem Buch von Braly und Hoggan, die eine Ernährung ohne Milchprodukte, ohne glutenhaltige Getreide empfehlen, dem man hinzufügen sollte: Und ohne Laktose in irgendeiner Form.

Concerned parents and others may want to act more quickly on this information, as the appropriate diet is very safe and nutritious. Other than the inconvenience of implementing the diet while ensuring optimal nutrition, there is no known downside to this therapy. Those who currently struggle with these conditions (Gluten-Unverträglichkeit, SH) will be unlikely to benefit from this information if they await its general acceptance before changing their diet. (op.cit, pp. 156f)

Meine sehr freie Übersetzung: Besorgte... handeln besser rasch nach diesen Informationen, da die angemessene Diät sehr gesund und nahrhaft ist; außer den Mühen, sie umzusetzen gibt es keine Nachteile. Diejenigen, die derzeit mit Gluten-, [Milch- und Laktose- sowie Fruktose-Unverträglichkeit] kämpfen, werden von diesen Informationen nur dann etwas haben, wenn sie nicht warten, bis sie allgemein akzeptiert sind.

Weitere wichtige Informationen zur Thematik:

Braly und Hoggan schreiben, Kalium-Mangel sei bei Zöliakie berichtet worden, und raten zu Kalium-Supplementation, im Falle, dass die "Jäger- und Sammler-Diät", mit viel frischem Gemüse, Obst und Fleisch, jedoch sehr wenigen Kohlehydraten (und völlig ohne Milch und Getreide sowie alles industriell Bearbeitete), keine Besserung der niedrigen Kalium-Werte bringt. Ergänzend ist auf eine guten Versorgung mit Magnesium zu achten. (op. cit., p. 97)
Wer aus Furcht vor Fruktose eine Ernährung mit wenig Gemüse und Obst praktiziert, könnte sich einen Bärendienst erweisen.

Das Enzym Laktrase (zur Spaltung von Milchzucker) wird mit Hilfe von Aspergillus oryzae produziert - warum also nicht Reisessig statt normalem verwenden, er wird häufig auf Getreide-Basis produziert - und ist vielleicht vor allem deshalb häufig unverträglich.

Chemie popularisiert von Prof. Dr. Peter Bützer



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Kaliummangel hemmt Muskelfasern, auch im Blasenschliessmuskel

Interessanter und allgemeinverständlicher Einstieg in die Thematik hier zu finden. Harnverhalt könnte durchaus eine Hemmung des Blasenschliessmuskels aufgrund von Kaliummangel sein.



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Alkalisierung nierenschützend und krebspräventiv

Auf der Seite der International Medical Veritas Association, IMVA, finden sich höchst interessante Informationen über die Säurebelastung des Körpers als Ursache für Krebs und welche Auswirkungen Alkalisierung auf welche Organe hat.


Ebenso liest man folgende nieren-relevante Information:


Sodium Bicarbonate
Lessons in Cancer and General pH Management

The IMVA recommends alkaline foods and sodium bicarbonate so that the pH of the blood remains high, which in turn means that the blood is capable of carrying more oxygen. This in turn keeps every cell in the body at peak efficiency and helps the cell eliminate waste products. Detoxification and chelation will proceed more easily and safely under slightly alkaline conditions. Increased urinary pH reduces oxidative injury in the kidney so it behooves us to work clinically with bicarbonate.
Patients receiving sodium bicarbonate achieved urine pHs of 6.5 as opposed to 5.6 with those receiving sodium chloride. This alkalinization is theorized to have a protective effect against the formation of free-radicals that may cause nephropathy.(v)
Dr. Michael Metro

(XVI)"A mass spectrographic analysis of cancer cells showed that the cell membrane readily attached cesium, rubidium and potassium, and transmitted these elements with their associated molecules into the cancer cell. In contrast cancer membranes did not transmit sodium, magnesium, and calcium into the cell: the amount of calcium within a cancer cell is only about 1% of that for normal cells. Potassium transports glucose into the cell. Calcium and magnesium transport oxygen into the cell. As a consequence of the above, oxygen cannot enter cancer cells so the glucose which is normally burned to carbon dioxide and water undergoes fermentation to form lactic acid within the cell. This anaerobic condition was pointed out by Warburg, as early as 1924. Potassium, and especially rubidium and cesium are the most basic of the elements. When they are taken up by the cancer cells they will thus raise the pH of the cells. Since they are very strong bases as compared to the weak lactic acid it is possible that the pH will be raised to values in the 8.5 to 9 range. In this range the life of the cancer cell is short, being a matter of days at the most. The dead cancer cells are then absorbed by the body fluids and eventually eliminated from the system." - Dr. Brewer http://www.mwt.net/~drbrewer/highpH.htm



Meine Übersetzung:

Natrium Bicarbonat
Lernmaterial zu Krebs und allgemeiner pH-Kontrolle

Das IMVA empfiehlt alkalisierende Ernährung und Natrium Bicarbonat, damit der pH des Blutes im hohen Bereich bleibt, was sich so auswirkt, dass das Blut mehr Sauerstoff aufnehmen kann. Dies wiederum hält jede Zelle im Körper in Top-Verfassung und hilft ihr, Abfallprodukte zu entsorgen. Entgiftung und Chelation laufen leichter und sicherer ab unter leicht alkalinen Bedingungen. Höherer pH-Wert im Urin verringert oxidativen Stress in der Niere, daher tun wir gut daran, klinisch mit Natrium Bicarbonat zu arbeiten.
Patienten, die Natrium Bicarbonat erhielten, erreichten pH-Werte von 6.5 im Urin, im Gegensatz zu solchen, die Kochsalz erhielten und Werte von pH 5,6 erreichten. Diese Alkalisierung hat theoretisch einen protektiven Effekt gegen die Bildung von Freien Radikalen, die Nierenerkrankungen zur Folge haben können.[v]
Dr. Michael Metro

[XVI]"Eine massenspektrometrische Untersuchung von Krebszellen zeigte, dass die Zellmembran sehr leicht Caesium, Rubidium und Kalium band und diese Elemente mit ihren assoziierten Molekülen in die Krebs-Zelle aufnahm. Im Gegensatz dazu beförderten die Membranen von Krebs-Zellen nicht Natrium, Magnesium und Calcium ins Zellinnere: Der Gehalt an Calcium in Krebszellen ist nur ungefähr 1% dessen in normalen Zellen. Kalium transportiert Zucker in die Zelle hinein. Calcium und Magnesium transportieren Sauerstoff in die Zelle hinein. Als Folge davon kann Sauerstoff nicht in Krebszellen hineinkommen, so dass der Zucker, der normalerweise zu Kohlendioxid und Wasser "verbrannt" (unter Verbrauch von Sauerstoff) würde, zu Milchsäure innerhalb der Zelle fermentiert wird. Diese anaeroben Bedingungen wurden schon 1924 von Otto Warburg formuliert.
Kalium und vor allem Caesium und Rubidium sind die alkalischsten (besser als "most basic" wäre "most alkaline" gewesen) Elemente. Wenn sie von den Zellen aufgenommen werden, dann erhöhen sie den pH-Wert innerhalb der Zellen.
Da sie sehr starke Basen im Vergleich zu der schwachen Base Milchsäure sind, ist es möglich, dass der pH-Wert bis auf 8,5 und 9 erhöht werden kann. In diesem pH-Bereich ist das Leben der Krebszelle kurz, maximal wenige Tage. Die abgestorbene Krebs-Zelle wird dann von den Körperflüssigkeiten absorbiert und letztendlich eliminiert."
Dr. Brewer
http://www.mwt.net/~drbrewer/highpH.htm (Leider konnte ich den Zitat-Link nicht verifizieren.)


Auch hier wieder die wichtige Rolle von Kalium als alkalines, das alkalinste innerzelluläre Element. Die Anti-Krebs-Therapie nach Gerson fusst darauf, möglichst viel Kalium in die Zellen zu bringen. Und auch Ernährungstherapien gegen Krebs operieren vor allem mit einer Erhöhung der Aufnahme alkalischer Elemente durch Gemüse und Obst, bzw. einer Verringerung der säurebildenden Elemente im Verhältnis zu den alkalisierenden.

Was hilft gegen Krebs, hilft doch möglicherweise auch gegen chronische Harnwegsbeschwerden und "IC".



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Ist vielleicht eine Gluten-Unverträglichkeit die Basis der Probleme?

Es scheint uns interessant, darauf hin zu weisen, dass es sich lohnen könnte, bei Blasenproblemen zu probieren, ob das Weglassen von Gluten etwas bringt.

Dazu gibt es Belege, so z.B.:

Wendy Cohan sagt:

Now, twelve years after my interstitial cystitis diagnosis, my urologist readily agrees that gluten negatively affects the bladder in some portion of her patients, and that eliminating gluten leads to a reduction in symptoms.

Zu finden hier



Ähnliches berichtet wird hier:




Es muss nicht Gluten sein, das Manchen Probleme macht, es könnten auch die Abwehrstoffe von Hochleistungsweizen gegen Frassfeinde sein.

NDR zum Thema

3sat zum Thema


Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Tests auf glutensensitive Enteropathie negativ ausfallen, versuchen Sie dennoch "glutenfrei".


Wenn Sie einen leichten Einstieg in die Praxis einer glutenfreien Ernährung suchen, dann könnten Sie probieren:

Paleo- oder Steinzeit-Ernährung und

Low Carb Ernährung.

Hören Sie, was Garry Taubes zu den Ernährungsempfehlungen der nationalen Ernährungsapostel (bei uns DGE) zu sagen hat:

Zu finden hier

Vielfach wird Leinöl empfohlen.

Dazu und zu Fetten im Allgemeinen und Besonderen hier Interessantes:

Low Carb High Fat

Es werden gute Auswirkungen auf Haut und Schleimhäute beschrieben. Versuchen könnte man's ja mal.


Allerdings soll vorweg warnend darauf hingewiesen werden, dass die lchf-Ernährung stark säuernd zu sein scheint. Urologische Probleme sind da nach unserer Einschätzung prädestiniert, und Gelenk-Probleme werden in dem Forum beschrieben. Ergo sollte man nicht die entsäuernde Ernährung in Vergessenheit geraten lassen, sie scheint weiterhin der beste Weg zur Linderung von Blasenbeschwerden. Aber glutenfrei, milchfrei, gemüsereich und mit GUTEN Fetten nicht zu sparsam könnte der bestmögliche Weg sein.



Erfolge: Wer alles es geschafft hat, chronische Blasenbeschwerden deutlich zu verbessern

Wildaster hatte die Diagnose "IC".

hier: hier: hier:

Erfolge: Nach zwei Jahren intensiver Versuche zur Entsäuerung


Nach zwei Jahren intensiver Versuche zur Entsäuerung ist eine IC-Patientin das erste Mal absolut schmerzfrei bei pH 7 im Urin.

Zu finden hier



Hallo Tweetyhole,
ich stell mich kurz vor. 39 Jahre weiblich, seit September letzen Jahres Blasenentzündung zunächst mit Nierenbecken Entzündung. In Frankreich zunächst fehlerhaft behandelt. Dann Antibiose, Besserung, Verschlimmerung, wieder Antibiose USW. Immer in zweiwöchigen Abständen. Ende November eine Woche stationär Antibiotikum i.v. Danach Langzeitantubiose bis Mitte Feburar. Trotz Abtubiotikum neue Infekte behandelt mit stärkerer Antibiose, so ging es weiter bis vor zwei Wochen. Zwischenzeitlich im April erneut stationär mit Verdacht auf interzistielle Zystitis, diese wurde durch Probeentnahem Ausgeschlossen. Die Hanröhre wurde geschlitzt. Das übrigens ohne Vorankündigung also ohne mein Wissen und ohne mein Einverständniss. Nach der Op schlimmere Beschwerden als je zuvor die auch unter Antibiotikum nicht besser wurden.
Weitere Beschwerden haben sich zudem im Laufe der Monate hinzugesellt. Schwach und zittrig, kurzatmig, ständige Müdigkeit, Verdauungsbeschwerden, Kopf- Nacken und Gliederschmerzen. Schwindelatacken, Wadenkrämpfe, Doppel Bilder beim sehen.
Weil ich mich in ein körperliches Wrack verwandelt hatte und dementsprechend nicht mehr regelmäßig bis garnicht arbeiten konnte, kamen Finanzielle Sorgen und Zukunftsängste hinzu. Das alles mündete in einer starken Depression. Ich war kommplett Empfindung- und Teilnahmslos geworden und wurde vollständig vom Schmerz beherrscht.
Ich stand kurz vorm Suizid, als mir ein Bekannter einen Link für dieses Forum geschickt hat und mir dadurch dein Beitrag in die Hände gefallen ist.
Ich danke dir tausendfach!!!!! Ich habe deine Vorschläge alle in die Tat umgesetzt. Begonnen habe ich mit einer Alkana N Kur. Nach drei Tagen waren die Schmerzen quasi verschwunden. Jetzt nach zwei Wochen sind sie einfach weg. Mein pH Wert im Urin lag bei 5,2 als ich mit der Kur begann. Ich habe eine Woche die dreifache Dosierung genommen jetzt nehme ich die zweifach und werde nach und nach langsam Ausschleichen.
Weiterhin habe ich wie du empfielst die Ernärung auf "basische Kost" umgestellt.
Wärend des ganzen Krankheitsverlaufes habe ich die Ärzte auch immer wieder auf Pilsinfektionen angesprochen. Wurde jedoch ignoriert. Lediglich die Frauenärztin ließ sich herab mir mitzuteilen daß die ständigen vaginalen Pilzbefälle, unter denen ich mittlerweile auch litt, vermutlich vom Darm ausgelöst würden. Unternommen hat sie nichts.
Mein Glück war daß mittlerweile auch mein ganzer Mund stark mit Pilzen besetzt war, sodaß der Arzr mich nicht länger als hysterische Ziege betrachten konnte und verschrieb mir Nystatin. Diese Tropfen sollte ich zweimal täglich 1ml nehmen. Dies habe ich dann, nach den Tipps aus dem Netz und nach Packungsbeilage auf 4xtäglich 2ml erhöht.
Jetzt nach zwei Wochen ist der Soor im Mund zwar noch da aber wesentlich besser. War auch nochmal beim Arzt ohne Erfolg. Man wird schlicht nicht ernst genommen. Zu einer Untersuchung des Stuhls konnte ich bisher keinen Arzt überreden. :-(
Gleichzeitig habe ich mit einer Pilzdiät begonnen und auch hier: Nach drei Tagen waren die Depressionen und alle Körperlichen Bescherden verschwunden! Weiterhin nehme ich ein hochdosiertes Vitaminpräparat sowie Bakterien die die Darmflora wieder aufbauen.
Ich muss es nochmal sagen danke danke danke. Ohne deine Tipps wäre ich höchstwahrscheinlich nicht mehr am Leben. Noch bin ich nicht wieder kommplett bei Kräften, aber es wird. Ich denke daß ich das Programm ab nächster Woche mit einem Leichten Lauftrauning ergänzen kann um wieder vollends auf die Beine zu kommen.
Du bist meine Retterin! DANKE!!!!!

Zu finden hier Post Nummer 646; Hervorhebungen von uns.

Anmerkungen:

  • Das Traurigste daran ist, dass rope die IC-Diagnostik durchlitten hat. Die könnte man sich schenken, d.h. vor allem den empfindlichen Schleimhäuten in Harnröhre und Blase ersparen, damit sie ihre Infektabwehrkräfte bestmöglich behalten.
  • Nystatin wirkt nicht systemisch, nur im Darmlumen. Es wird von Candida-Spezialisten angemerkt, dass die Bekämpfung im Darmlumen die Pilze in die Darmwände vertreibt, also in Richtung "systemisch" verschieben kann. Das ist dann mit Nystatin gar nicht mehr zu behandeln.
  • AlkalaN u.Ä. (Natriumhydroncarbonat) bewirkt nur Symptomlinderung, keine langfristige Verbesserung der gesundheitlichen Situation. Genau deswegen wird auch in IC-Foren immer Bullrichsalz und -tabletten empfohlen. Billig, zeitnah befriedigende Wirkung, aber langfristig keine Änderung.
  • Langfristige Entsäuerung und damit Heilung kann nur durch hohe Kalium-, Calcium- und Magnesiumaufnahme bewirkt werden.
  • Ebenfalls für langfristige Besserung von unschätzbarer Bedeutung: Herausfinden, wogegen Unverträglichkeiten bestehen. Mit Milch und Weizen/Gluten anfangen.



Lesen Sie mal hier Post Nummer 90:



Urin pH jetzt bei 7,1. Und im Gegensatz zum vorherigen Tagesverlauf auch keine wirklichen Beschwerden ... Interessant.



Hallo Andreas,
habe ja nun schon längere Zeit nichts mehr von dir gehört. Auch das Forum von Siklinde wurde ja zwischenzeitlich leider geschlossen. Gott sei Dank bin ich noch vorher rechtzeitig dazu gestoßen, um für mich wichtige Informationen daraus zu ziehen!!!
Nur zur Info für dich:
Bin seit November 2005 blasenentzündungsfrei! Ist das nicht toll? Ich achte auf die Ernährung, kontrolliere den ph-Wert meines Urins und nehme ggfs. nach wie vor ein Basenpulver ein. Funktioniert prima. Da bin ich Siklinde Hakushi ewig dankbar für ihr Buch, mit dem sie mir die Augen geöffnet hat.
Ich hoffe sehr, es geht dir auch gut. Aber bei den Urlaubsaussichten!!!
Für deinen Urlaub in Südamerika wünsche ich dir viel Spaß, gute Erholung und komm gesund wieder zurück. (Nochmals ein ganz dickes Lob für deine Homepage!!!) Dies muss ich nun doch auch mal als Frau loswerden, da Frauen ja ähnliche Probleme mit immer wieder auftretenden Blasenentzündungen haben. Die empfohlenen Tipps helfen aber hier auch ganz toll.
Gruß Rele


Leider ist die site nicht mehr existent.

Endlich beschwerdefrei mit "Portion Gemüse größer als die Fleischportion"

Melle schreibt

....Manchmal habe ich leichte Beschwerden aber zum größten teil gehts mir gut. Ich war mal kurz davor AB zu nehmen, hatte sie auch schon in der Hand. Aber letztendlich habe ich sie nichtgenommen.
Ich habe einfach nur Angst, das wenn die Bakterien längere Zeit in der Blase/Harnröhre sind, mehr schaden anrichten, also das die Schleimhaut kaputt geht etc.
Ansonsten nehme ich Basenpulver zu mir, trinke meinen Tee mit Goldrute, Bärentrauben und Schachtelhalm den ich mir selbst zubereite.
Zucker meide ich so gut es geht, weil ich merke, sobald ich eine Cola trinke oder Kuchen oder Eis gegessen habe, sind meine Beschwerden gleich schlechter.
Ansonsten ernähre ich mich mit viel Obst, Gemüse, kartoffeln und mageres Fleich. Ich achte oft daruaf, das mein Gemüse oder die Kartoffeln mehr sind als das Fleisch.

hier zu finden:




Meine Genesung dank Ihres Buches!!!

Hallo Siklinde,
ich weiß nicht, ob Sie sich noch an mich erinnern, aber wir standen vor ca. 1 Jahr in E-Mail-Kontakt, da ich mir Ihr Buch gekauft hatte.

Ich muß sagen, meiner Blase geht es blendend. Ich habe Ihre Ratschläge befolgt, was den Säure-Basen-Haushalt betrifft und versuche diesen möglichst nicht sauer zu halten. Ich glaube die größte Umstellung war, daß ich mein Mineralwasser gewechselt habe. Ich hatte bis dato immer ein sehr saures Wasser getrunken(massenweise) (unwissend, daß es sauer ist) und seitdem ich das nicht mehr trinke geht's mir viel besser.
Ich hatte jetzt seit November 2007 keine Blasenentzündung mehr. Trotz GV. Das ist doch Wahnsinn oder? :-) Außerdem esse ich Gemüse nicht mehr in Rohkostform, wegen meiner Allergien, sondern nur noch gegart oder gekocht.
Auch das merke ich dementsprechend bzw. meine Blase merkt es und dankt es mir. Außer gekochtes Sauerkraut, wenn ich das esse, nimmt mir meine Blase das sehr übel und ich habe Schmerzen. Aber mittlerweile weiß ich halt, was ich gut vertrage und was nicht.

Ich habe allerdings ein anderes Problem: 15 Jahre dauernde Antibiotkum-Einnahme haben mein Immunsystem anscheinend ziemlich mitgenommen. Ich habe jetzt innerhalb von 5 Monaten zum 3. Mal die Grippe und das nicht zu knapp. Diesesmal mit einer heftigen Bronchitis, Schüttelfrost und Fieber. Was kann ich tun?
Bewegung an der frischen Luft ist klar. Viel Obst und Gemüse ist ein Problem, wegen meiner Allergien...

Vielleicht haben Sie noch einen Rat für mich!

Ich möchte mich nochmals herzlich bedanken, für Ihr tolles Buch!!!! Ohne dieses Buch hätte ich jetzt immer noch mit Blasenentzündungen zu kämpfen und wäre mittlerweile mit meinen Nerven am Ende!!!!
Wenn ich jetzt noch mein Immunsystem wieder in den Griff kriegen würde, wäre es perfekt!!!

Liebe Grüße

Martina

am 10.2.09 per E-Mail, Hervorhebung von Siklinde

Die Harnröhrenschmerzen sind "kaum noch spürbar"

nadi am 29.3.08 im Forum "Das Ende der Symptombekämpfung"

Hallo Uschi!
Jetzt meld ich mich auch mal kurz zu Wort - ich habe den Thead "rezidivierende Blasenentzündung" ins Leben gerufen.
Mir ging es genauso, haargenau. Mittlerweile bin ich überzeugt, dass die ständigen Antibiotika meine Blasenschleimhaut dauerhaft geschädigt haben. Habe meine Ernährung umgestellt, obwohl ich auch früher schon sehr gesund gelebt habe, aber esse mittlerweile fast keine Milchprodukte mehr und kein Fleisch (Vegi war ich früher schon, aber mit Milch). Das Märchen, dass man davon nicht leben kann, stimmt auch nicht, die Mehrzahl der Weltbevölkerung lebt ohne Milch...
Wichtig sind für mich gute, kaltgepresste Öle, v.a. Leinöl, auch Kürbiskern, Olivenöl, Rapsöl. Generell Obst und Gemüse bis zum Abwinken, wenig Zucker (ab und zu mal `ne Bitterschoki muss aber...) und - was einen riesenunterschied bei mir macht: fast keinen Alkohol und Kaffee (und wenn, nur koffeinfreien Bio - Kaffee). Wenn ich Alkohol trinke, merke ich nach einem Schluck, wie es in der Blase ziept. Jeder Arzt guckt mich an wie ein Schaf auf dem Mond - hab mir auch schon anhöre müssen "Das kann nicht sein." Gut, was?! Ich merke es schon , wenn ich bei meinem Mann einen Schluck Wein nasche. Denke, es geht wahrscheinlich blitzschnell über Neurotransmitterverbindungen von Schleimhaut zu Schleimhaut, aber genau kann ich es auch nicht sagen. Ich merke nur, dass weglassen extrem hilft. Und am Anfang hab ich versucht, den Urin wirklich meist im basischen Milieu zu halten. Ich denke, das ist eine Zeitlang wichtig, damit sich die Schleimhaut regenerieren kann. Wenn sie wieder einigermaßen stabil ist, verzeiht die Blase kleine Sünden wahrscheinlich eher.
Dazu hat bei mir Meditation und Visualisierung sehr geholfen. Ist meine - natürlich sehr subjektive - Erfahrung. Ich hab mir immer wieder vorgestellt, wie meine Blasenschleimhaut und Harnröhre aus vielen kleinen lebendigen Zellen besteht, die sich alle fröhlich die Hände reichen und ein schützendes Netz über das wunde Gewebe legen. Diese Methoden sind ja mittlerweile auch erforscht und man hat festgestellt, dass dadurch ebenfalls die Heilung besser bzw. schneller vonstatten gehen kann. Mir hat das als Ergänzung sehr gutgetan.
Und am wichtigsten: nicht aufgeben!!! Ich habe 2 Jahre mit dem Thema zugebracht und war am Rand der Verzweiflung...keine Lebensfreude mehr gehabt und z. T. nur noch geheult vor Schmerzen. Weg ist es nach wie vor nicht ganz, aber kaum noch spürbar.
Wünsch Dir weiter viel Erfolg und alles Gute!

@ Siklinde: Danke nochmal - Dein Buch hat mir die Wendung gebracht - bin heute noch Google dankbar, dass ich darüber auf Deine Website gestoßen bin...;o))

Zu finden hier:

Was geholfen hat

Nadjas Erfahrungen, 18.12.07:

Momentan halte ich mich gut, und in den letzten 4 Wochen habe ich quasi keine Beschwerden gehabt - sogar das nächtliche Aufstehen hat sich reduziert. Leider hatte ich heute wieder einen schlechteren Tag, aber kein Wunder. Bin übermütig geworden, Plätzchen, Lebkuchen und viel zuviel Weißmehl- und Süßkram, tut halt einfach nicht gut... Nachdem ich heute den Tag mit Wärmflasche, Tee und Basentrunk einschließich basischer Kost daheim verbracht habe, geht es wieder besser. Der Körper ist halt unbestechlich.

Gefunden

hier:



"Gemüse und Obst, bis es zu den Ohren rauswächst", von Nadja hier:

Blasenprobleme, aber bisher nie einen Befund





Erfolgreiche Selbsthilfe bei Blasenentzündung mit Blut im Urin

Forum Med1

4x tgl. 2 Arktuvantabletten ist auch nach meinen Erfahrungen geeignet, schwere Harnweginfekte mit Blut und Eiweiss im Urin erfolgreich zu bekämpfen. Ich würde dieses Schema drei Tage anwenden und die anderen genannten Dinge zur Weiterbehandlung nach Abklingen der schlimmsten Symptome einsetzen.





Zuschriften von Lesern:

Liebe Frau Hakushi,
ich freue mich sehr über Ihre Antwort und Sie dürfen sehr gerne meine Zeilen auf Ihrer Webpage zitieren.
Ich habe Ihr Buch mittlerweile erhalten und bereits die ersten Seiten haben mich sehr gefesselt!
Ich möchte Sie gerne auf dem Laufenden halten, wenn es Ihnen recht ist.
Vielen Dank auch für den Tip bezüglich der Lebensmittelallergie, werde ich mir gleich mal ansehen.
Es ist so schön ein paar schmerzfreie Tage hinter mich gebracht zu haben und meine Hoffnung wächst!!!
Viele liebe Grüße
MB am 8.11.07

Hallo! Ich habe das Buch bestellt. Bin sehr gespannt darauf. Habe aber schon aufgrund dieser Seite angefangen, meinen Urin basisch zu halten (kontrolliere ich mehrmals täglich) und kann Frau Dr. Hakushi nur zustimmen.
Hatte vor ca. 3 Wochen eine Blasenentzündung die mit Antibiotika behandelt wurde und seitdem starke Schmerzen (keine Bakterien mehr im Urin).
Es geht mir, wenn der Urin basisch ist wesentlich besser. Keine Krämpfe oder Schmerzen. Nur noch ein leichtes Unwohlfühlen. Ich bin sehr erleichtert und hoffe diesen ewigen Leidensdruck aufgrund andauernder BE\'s (die immer mit Antibiotika behandelt wurden) als Folge von GV (seit ca. 15 Jahren - bin 35 Jahre) endlich zu beseitigen!!!
Habe oft überlegt, was ich in der Zeit davor anders gemacht habe. Eins weiß ich genau, ich habe früher nie Milch getrunken! Seltsam oder? Diese lasse ich jetzt ganz weg. Hoffe das sich vielleicht auch meine Nahrungsmittelallergie jetzt bessert.
Ich war wirklich mit meiner Kraft am Ende, schöpfe aber aufgrund dieser Website und des Buches ein bißchen Hoffnung. Danke.
Viele Grüße MB am 6.11.07





Es gibt Wege aus dem Elend!

Hier sprechen an chronisch rezidivierenden Blasenentzündungen Leidende und eine Person mit der Diagnose "IC" über Wege aus dem Elend. Lesenswert! Und es sei darauf hingewiesen, dass in diesem Thread auch der Moderator Horaz versichert, dass Tweetyole und Hakushi nicht ein und dieselbe Person sind, was in der IC-Gemeinde wohl noch immer vermutet wird, weil "es nicht mehr als eine Person mit derart abstrusen Ideen geben könne", wie Tweetyole das wunderbar formuliert.





Alternative Wege aus dem BE-Teufelskreis

Hallo BE-Geplagte,

Ich hatte über 10 Jahren immer wiederkehrende BEs, zuletzt chronische Zystitis in immer kürzeren Abständen und immer der gleiche Teufelskreis: Blasenentzündung - Urologe - Antibiotika - Urologe - Blasenentzündung und so weiter.
Ich hatte ständig quälende Schmerzen in der Harnröhre und Blase auch in den BE-freien Abständen.

Vor 4 Jahren war ich so verzweifelt, dass ich wirklich nicht mehr weiterwußte. Alle Vorsichtsmaßnahmen und alternative Methoden, wie Trinken, Preiselbeeren, Tees, Hygiene etc. haben nichts genutzt. Ich habe unzählige Bücher gelesen, die mich auch nicht wirklich weitergebracht haben.

Ich habe mich dann entschlossen, aus dem Teufelskreis auszusteigen und meine Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen, zumal meine Erfahrungen mit zahlreichen Urologen durchgehend schlecht waren. Der letzte Besuch beim Urologen hat mich dann so fertig gemacht, dass ich tagelang nur noch geheult habe und verzweifelt war. Nach einigen Tagen habe ich mich dann entschlossen, mir so etwas nicht mehr bieten zu lassen.

Auch wenn Ärzte gerne das Gegenteil vermitteln: Blasenentzündungen sind nicht "normal" bei Frauen. Man muß auch nicht damit "leben". Sie haben in der Regel auch nichts mit kurzen Harnröhren, Harnröhrenverengungen, etc. zu tun, sondern sind die Konseqenz aus einem degenerierten Immunsystem und falscher Ernährung. Man muß seine Gesundheit konsequent in die Hand nehmen und die BE ganzheitlich bekämpfen.

Ich habe es zunächst mit alternativen Anwendungen bei einer Heilpraktikerin versucht, auch hier zunächst nur mit mäßigem Erfolg (Akupunktur, Homöopathie, TCM, etc.).
Meine Heilpraktikerin stellte jedoch fest, dass durch die ständige Antibiotika-Behandlung, meine Darmflora aus dem Gleichgewicht und damit meine Immunabwehr sehr schlecht ist (was ich so jedoch nicht wirklich gemerkt habe, denn bis auf die BEs war ich nicht häufig krank). Dadruch waren insbesondere meine Niere und meine Leber stark belastet, weil Giftstoffe im Darm nicht richtig abgebaut uns ausgeschieden werden konnten.
Insbesondere war meine Darmflora durch Candida-Befall (Darmpilz) gestört. Dies war auch eine Nebenwirkung der ständigen Antibiotika-Behandlung.

Ich habe mich dann entschieden, mein Immunystem gründlich aufzuräumen, angefangen mit einer Darmspülung mit gleichzeitiger Entgiftung und anschließender Darmsanierung und des Körpers.
Das hört sich schlimmer an, als es war.
Die Darmspülung kann man beim Heilpraktiker durchführen lassen. Empfohlen sind 6-10 Spülungen, die sind jedoch recht teuer (ca. 80 - 100 EUR pro Sitzung). Ich bin einem Tipp von Konz aus dem Buch "Urmedizin" gefolgt und habe die Darmspülung jeweils gut vorbereitet (mit Cassia Stangen zur Entgiftung und Leinsamen, um die Ablagerungen im Darm aufzuweichen). So habe ich es bei 3 Spülungen belassen. Zusätzlich ist eine Entsäuerung des Körpers wichtig, sofern der Urin übersäuert ist (was er in den meisten fällen ist). Das läßt sich am besten selbst mit PH-Streifen testen. Auch das fördert, den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Alkalisierung durch Natron, Bulrich Vital oder andere Basenmittel.
Die Candida-Pilze habe ich mit Hilfe von Grapefruitkern-Extrakt bekämpft. Gleichzeitig habe ich radikal meine Ernährung umgestellt auf viel Vitamin- und Frischkost, frische Kräuter.

Dies halte ich nach wie vor für den wichtigsten Schritt in meinem Gesundungsprozeß, denn es macht keinen Sinn, eine Darmspülung zu machen und anschließend wieder ungesundes Zeug in sich hineinzustopfen. Ich habe vorher sicherlich nicht total ungesund gegessen, aber ich habe durch Streß im Beruf sehr unregelmäßig und unvernünftig gegessen - vor allem viele Fertigprodukte, aus Mangel an Zeit.
Das habe ich also komplett geändert. Ich beginne mein Frühstück mit probiotischem Joghurt und Flohsamenschalen - das reinigt und pflegt den Darm und unterstützt den Aubau der Darmflora. Ansonsten esse ich vor allem viel frisches Obst und Gemüse, frische Salate und Kräuter. Ich vermeide Fertiggerichte, FastFood und verzichte auch weitgehend auf Süßigkeiten sowie auf zu fett- und zu salzhaltige Speisen. Das ist kein wirklicher Verzicht, denn nach einiger Zeit will man diesen ganzen "Mist" auch gar nicht mehr essen.
Ich verzichte vor allem auf alle künstlichen Zusätzstoffe, wie Geschmacksverstärkter, Konservierungsstoffe, Aromen und versuche mir meine Nahrung möglichst frisch zuzubereiten. Insbesondere Kochsalz und Zucker habe ich aus meiner Küche verbannt und durch Mineralsalz und Honig bzw. Rohrzucker ersetzt und insgesamt wesentlich reduziert. Ich würze stattdessen mit frischen Kräutern und natürlichen Gewürzen. Die meisten Kräuter und Gewürze wirken auf natürliche Weise antibiotisch und immunisierend und sind auch viel leckerer als der ganze künstliche Mist.

Man kann sehr viel über die Ernährung steuern. Ich habe mich sehr intensiv mit den Thema beschäftigt und viel gelernt, was mein Leben und meine Gesundheit insgesamt bereichert hat.

Das Ergebnis: ich bin seit über 4 Jahren BE-frei und total glücklich darüber. Ich hatte zwar lange Zeit immer noch Blasenreizungen und Schmerzen in der Harnröhre, aber keine bakterielle Entzündung mehr.

Das Konzept klappt nicht sofort, weil der Körper durch die Antibiotika einfach total geschwächt ist, aber ich habe sehr viel recherchiert und mir einige alternative Medikamente gegen Blasenentzündungen besorgt. Meinen letzten Infekt habe ich mit Hilfe von Angocin und Rowatinex bekämpft. Angocin ist ein pflanzliches Antibiotikum, welches auf Basis von Kapuzienerkresse und Senfölen antibiotisch wirkt.
Rowatinex ist ebenfalls ein rein naturheilkundliches Mittel, welches besonders auf die Nieren wirkt und verhindert, dass der Infekt aufsteigt. Zusätzliche unterstützen andere pflanzliche Mittel wie Solidagoren-Tropfen, Blasentees und Preiselbeeren in Verbindung mit vitaminreicher Kost und antibiotisch wirkenden Kräutern. Ich habe zunächst auch nicht geglaubt, dass es auch so klappt, weil bei mir auch schon einige chemische ABs nicht mehr wirkten, aber es klappt - mit viel Geduld und Durchhaltevermögen - und es lohnt sich.

Ich habe mir in der Apotheke Combur 5 bzw. Combur 8 Teststäbchen geholt, um meinen Urin regelmäßig zu testen und zu kontrollieren, ob aus der Reizung nicht doch eine Entzündung wird. Das beruhigt und spart zudem den Arztbesuch und Aussagen, die man selbst nicht überprüfen kann. Mit Combur Teststäbchen kontrolliere ich regelmäßig meinen Urin. Somit hat man mehr Sicherheit, was Infekte angeht. Ich habe es auch schon erlebt, dass mir Urologen Antibiotika verschrieben haben, obwohl gar keine Bakterien vorlagen. Leider habe ich das erst später erfahren und kannte damals die Möglichkeiten der Selbstkontrolle noch nicht. Ich weiß heute, dass ich über 10 Jahre lang kaputtbehandelt wurde und meine Beschwerden sich durch die jahrelange Fehlbehandlung erst zu dem entwickelt haben, auch die ständigen Schmerzen in der Blase. Meine Blase ist total vernarbt durch die ständigen Entzündungen und Behandlungen. Ich habe mein Vertrauen zu Ärzten total verloren und versuche mich stattdessen mehr auf meinen eigenen Instinkt und meine eigene Recherche zu verlassen.

Meine Erfahrungen mit Urologen waren durchgehend schlecht: schnelle Abfertigung mit Antibiotika - ohne die Folgen zu bedenken oder darüber zu informieren. Ich war damals selbst noch zu uninformiert, um die Konsequenzen zu erkennen. Heute weiß ich, dass die Schmerzen und Beschwerden, die ich heute habe nur eine logische Konsequenz aus dieser Standard-Behandlung sind. Ich möchte hier nicht den Ärzten die alleinige Schuld geben. Viele Patienten wollen eben auch lieber ein schnell wirkendes Medikament als eine aufwändige und langdauernde Therapie. Zuhören wird nicht bezahlt, Röntgen schon und auch Ärzte sind Unternehmer. Unser Gesundheitssystem ist nicht auf dauerhafte, sondern nur auf akute Behandlungen ausgerichtet. Es ist also letztendlich auch ein Fehler im System. Es gibt sicherlich Fälle, in denen Antibiotika absolut erforderlich sind, um z.B. eine Nierenbecken-Entzündung zu verhindern, allerdings bin ich inzwischen sicher, dass der ständiger Kreislauf von Antibiotika, den Körper so schwächt, dass man irgendwann nicht mehr heraus kommt, so wie es auch bei mir der Fall war. Kein Arzt hat mir hier an dieser Stelle weitergeholfen.

Es ist auch mir schwer gefallen, diesen radikalen Schritt zur Selbstbehandlung zu unternehmen, weil man sich von "fachkundigen Ärzten" so abhängig und diesen so ausgeliefert fühlt. Aber es hat mir geholfen und mir vor allem auch ein Stück Selbstbewußtsein zurückgegeben, denn ich fühlte mich von Ärzten zum einen total bevormundet, zum anderen hatte ich das Gefühl, dass die Therapie-Empfehlungen unlogisch und falsch waren, z.B. eine Ansäuerung des Urins zu empfehlen, ohne den ph-Wert des Urin zu messen. In diesem Fall hätte man festgestellt, dass der Urin total übersäuert war und eher eine Alkalisierung empfohlen. Schmerzmittel gegen Blasenkrämpfe zu verschreiben, obwohl ich eindeutig gesagt habe, dass ich keine Krämpfe habe und meine Schmerzen völlig anderer Natur sind. Die von mir beschriebenen Schmerzen waren jedoch untypisch und dagegen gab es wohl kein Mittel. Ich möchte hiermit niemandem von einem Arztbesuch abraten - es ist nur eine sehr persönliche und leider sehr negative Erfahrung die ich gemacht habe.

Ein wichtiges Konzept ist auch die PH-Wert Kontrolle, die sehr leicht selbst durchzuführen ist:

Optimaler ph-Wert des Urin: 6,5 - 7,5
(der ph-Wert schwankt über den Tag verteilt: morgens ist er leicht sauer 6,2 - 6,5, weil die Nieren über Nacht Säuren abbauen und ausscheiden, mittags und abends nach dem Essen sollte er jeweils in den neutralen Bereich (7 - 7,5) wechseln, ansonsten ist die Ernährung falsch)
darunter < 5 : alkalisieren
darüber > 8 : säuern

Eine zuzätzliche Ansäuerung eines ohnehin sauern Urins (was häufig von Urologen empfohlen wird) führt zu einer völligen Destabilisierung des Stoffwechselhaushaltes und somit zu einer weiteren Infektanfälligkeit. Das wurde mir jedoch auch damals von Urologen empfohlen. Ich kannte damals den Ph-Wert meines Urin noch nicht und der Urologe wohl auch nicht.

Fazit meiner positiven Erfahrung: Das A und O ist die Ernährungsumstellung und der Aufbau des Immunsystems. Es dauert 1 bis 1,5 Jahre, bis sich die langfristige Wikung zeigt, aber es lonht sich.

Hat man den Körper erst einmal stabilisiert, helfen auch Naturheilmittel und andere vorbeugende Maßnahmen, um sich dauerhaft gegen Blaseninfekte zu schützen.

Zusätzlich nutze ich beispielsweise folgende einfache Tricks und Schutz-Maßnahmen zur BE Prävention:

Nach dem GV:

  • Toilettengang und viel frisches Wasser (ohne Seife)
  • 5 Tropfen Staphisagria
  • 2 Cranberry Kapseln
  • Viel trinken

Toilettenhygiene:
In südlichen Ländern ist ein Bideé Standard, bei uns leider nicht, daher wichtig: - nach dem Stuhlgang Intimbereich mit viel frischem Wasser reinigen - keine parfümierten Feucht-Toilettenpapiere verwenden - lieber eine Flasche Wasser zur Hilfe nehmen, auch unterwegs oder im Büro.

Heute würde ich mich tatsächlich als geheilt bezeichnen. Ich spüre zwar, dass meine Blase immer noch eine schwache Stelle in meinem Körper ist, aber das versuche ich durch den weiteren Aufbau meines Immunsystems irgendwann mal ganz zu überwinden.

Eine Freundin von mir, die einen ähnlichen Prozeß wie ich durchgemacht hat, hat es mal so ausgedrückt: "Ich fühle mich geheilt, wenn ich meine Blase NICHT mehr spüre, so wie alle anderen gesunden Organe auch."

Es gibt sicherlich nicht einen einzigen "Königsweg" aus der BE-Krise, denn jeder Körper reagiert anders, aber ich hoffe, meine Tipps und Erfahrungen helfen.

Liebe Grüsse
Tweetyole




Alkalisierung und Bärentraubenblätter erscheinen mella5 als die gesündere Alternative:

Cystinol akut

hi, ich hab meine Be mit "Cystinol akut" schnell weggebracht. Nach der 2. Einnahme von "Cystinol akut" war der Urin gestern abend schon klar. Heute sind keine Leukos mehr drin und ich habe auch keine Symptome mehr. D.h. nach 3 Einnahmen war die BE weg, zur Sicherheit hab ich heute mittag nochmal 2 Tabletten genommen und jetzt hör ich schon auf damit. Ich habe von 60 Tabletten für 11,80 Euro nur 8 Stück verbraucht (Dosierung ist 3 x täglich 2 Tabletten in reichlich Flüssigkeit), dabei hab ich noch nicht mal übermäßig viel getrunken, vielleicht 2 Liter, ich dachte dann kann der Wirkstoff besser einwirken im Urin, wenn ich ihn nicht zu stark verdünne. Ich hab auch Kaiser-Natron-Tabletten dazu genommen (als Tablette" schlucken, aufgelöst bring ich das auch nicht runter!), damit der Urin schön basich bleibt und das Zeug gut wirken kann. Das Brennen hab ich mit Cantharis C12 beinahe sofort beseitigt!! Staphisagria scheint diesmal nicht das Richtige gewesen zu sein. Aualibra, das ich mir noch gekauft habe, hab ich gar nicht benötigt. Ich bin sehr froh, daß es diesmal ohne AB funktioniert hat. Ich frage mich, ob ich das "Cystinol akut" quasi als Single-Shot verwenden könnte. Ich weiß schon, das sind Bärentraubenblätter, die kann man nicht unbegrenzt nehmen, aber ne Zeitlang könnte es klappen? Auf jeden Fall ist Cystinol akut eine echte Alternative zu ABs und vermutlich die gesündere Alternative.

mella5

am 30.05.07 15:13

hier: med1.de/Forum/Blasenentzuendung Thread Darmsanierung



Viele berichten davon, dass Alkalisierung ihre Beschwerden erfolgreich behebt:

Hallo,

Ich kenne Dein Problem gut und möchte Dir die Seite von Siklinde Hakushi, auch unter Chronischen BE zu finden,sehr empfehlen. Da Habe ich unter \\"Erfahrungsberichte\\" auch meine Geschichte geschrieben, so auch wie viele andere. Ich bin jedenfalls wieder total gesund.

Viel Glück und Erfolg

dodo

am 24.07.06 15:13

hier:

http://www.onmeda.de/foren/forum-blasenschwaeche/1136587/1136593/read.html#msg-1136593



....In dem Buch stehen alle wertvollen Tipps, die hier im Forum zum Teil auch genannt werden. Insbesondere schreibt Sie, daß durch wiederholte AB-Einnahme einmalig Be`s chronisch werden. Genauso wars bei mir auch. Am Anfang konnte ich mich noch selber heilen, aber mit der Zeit wurds immer schlimmer. Also das Buch kann ich nur empfehlen!....

mella5

am 22.11.06 20:58

hier:

http://www.med1.de/Forum/Blasenentzuendung/277507/1/



Auch das Forum von Siklinde wurde ja zwischenzeitlich leider geschlossen. Gott sei Dank bin ich noch vorher rechtzeitig dazu gestoßen, um für mich wichtige Informationen daraus zu ziehen!!!

Nur zur Info für dich:

Bin seit November 2005 blasenentzündungsfrei! Ist das nicht toll? Ich achte auf die Ernährung, kontrolliere den ph-Wert meines Urins und nehme ggfs. nach wie vor ein Basenpulver ein. Funktioniert prima. Da bin ich Siklinde Hakushi ewig dankbar für ihr Buch, mit dem sie mir die Augen geöffnet hat.

rele




12:35 - 04.08.2005

Mag sein,das ich nun wieder mal eine provokative These aufstelle, aber ich habe mir im Laufe meiner Recherche einige Gedanken über Chronische Zystitis und IC gemacht. Ich habe sehr viel darüber gelesen, recherchiert und mich auch eine ganze Weile im IC-Forum aufgehalten.

Meines Erachtens ist IC keine wirklich neue, d.h. eigenständige Krankheit, sondern eine logische Konsequenz aus einer typischen Chronischen Zystitis Karriere. Ich habe zumindest noch niemanden kennen gelernt, der eine IC-Befund ohne vorangegangene Zystitis-Karriere und der bekannten Antibiotika- , Schmerzmittel- und Säuerungstherapie-Therapie durchgemacht hat. Wenn ich meine Symptome rückblickend betrachte, dann war ich sicherlich selbst auf dem besten Weg zu einer IC.

Als ich vor ca. 2 Jahren wirklich am Ende mit meinem Latein und völlig verzweifelt war, mir kein Arzt mehr helfen konnte hatte ich die Wahl, entweder zu einem IC-Spezialisten zu gehen, was mir diverse Ärzte und Mitgleider des IC-Forums dringend empfohlen haben, oder aber einen komplett anderen Weg zu finden.

Als ich dann las, das IC angeblich sowieso nicht heilbar ist und wenn dann nur in der Anfangsphase und nur mit weiteren schweren Medikamenten und Behandlungsmethoden gelindert werden kann, wollte ich mich mit dieser Krankheit nicht abfinden.

Machen es sich die Ärzte nicht furchtbar einfach, zu behaupten, dass IC nicht heilbar sei? Das bedeutet doch für Ärzte die perfekte Spielwiese: Keinerlei Erwartungen seitens der Patienten. Man kann jahrelang irgendwelche Medikamente beliebig an den Patienten testen, die Linderung versprechen. das das mit der Zeit tatsächlich zu einer Unheilbarkeit führt, ist für mich nicht verwunderlich. Wenn jedoch ein Arzt und IC-Spezialist seines Fachs - und so habe ich tatsächlich es dort gelesen - einer IC-Patientin ein Medikament gegen Blaseschmerzen verschreibt, welches als Nebenwirkung "Blasenentzündung" aufweist, finde ich das höchst verantwortungslos, zumal die betroffene Patientin auch prompt eine Blasenentzündung bekommen hat. Kein Witz und keine Übertreibung, sondern bittere Realität aus dem IC-Forum.

Wenn man dann jedoch im Rahmen der IC-Behandlung jahrelang schwerste Medikamente, Antibiotika und Schmerzmittel bekommt, wer wundert sich dann noch über die IC-typischen Begleitkrankheiten wie Morbus Cron, Nervenbeschwerden, Nierenbeschwerden, Rückenschmerzen, etc. Die Frage ist doch, ob diese Krankheiten sich tatsächlich aus einer IC oder als Nebenwirkungen der Medikamente entwickeln. Ich tippe auf letzteres und gebe daher auch den Ärzten und aber auch den Patienten hier eine gewisse Mitverantwortung. Den Ärzten, weil sie zu wenig aufklären oder mögliche Nebenwirkungen gar runterspielen.

Den Patienten, weil sie häufig lieber schnellwirkende Medikamente schlucken, als ihr Leben umzustellen, um alternative, oft etwas schwierigere Wege in eine dauerhafte Heilung zu gehen.

Ich möchte keineswegs diese schweren Erkrankungen kleinreden. Ich habe großes Mitgefühl für die Betroffenen. Ich habe es jedoch leider auch erlebt, dass ich mit meinen alternativen Erfahrungen und Heilmethoden nicht ernst genommen und im Gegenteil sogar für diese Vorschläge angegriffen wurde. Ich denke jedoch, dass man als Betroffene, und dazu zähle ich mich auch, doch jegliche Vorschläge zumindest annehmen und prüfen sollte.

Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung heraus alle davor warnen, sich in den Teufelskreis einer Dauer-Medikamentation zu begeben, denn der führt langfristig nur zu immer größeren Problemen und Beschwerden. Ich kenne niemanden, der dadurch tatsächlich geheilt wurde. Durch Medikamente werden immer nur Symptome, aber keine Ursachen bekämpft. Denn die Ursachen für eine chronische Zystistis liegen in der Regel NICHT in der Blase, sondern in einer permanenten Schwächung des körpereigenen Immunsystems bzw. im Stoffwechsel-Ungleichgewicht des Körpers. Dies wird in erster Linie durch Antibiotika, in zweiter Linie durch eine ungesunde oder unzureichende Ernährung und Lebensweise verursacht bzw. begünstigt.

Ich empfehle daher jedem, der an einer chronischen Zystitis leidet dringend, sich frühzeitig mit alternativen Heilmethoden und gesunder, ausgewogener Ernährung zu beschäftigen, bevor es durch permanente Medikamentation tatsächlich zu spät ist.

Ich möchte auch mit dem vermeindlichen Haß oder Niedermachen oder sonstigen Beleidigungen der einen oder anderen Seite aufräumen. Das soll hier auf gar keinen Fall damit forciert werden. Es ist nur eine subjektive Meinung, die auf logischen Schlüssen aus persönlicher Beobachtung und Recherche beruht.

Liebe Grüsse

Tweetyole

zu finden hier:

http://www.counterhit.de/board/show_thread.php?userid=12514&topic=98526&forumid=51771&forum_name=



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WIRKUNGSLOSE ANTIBIOTIKA

Leichtes Spiel für die Superkeime

Im Kampf gegen Bakterien fühlte sich der Mensch schon als Gewinner, doch der Triumph war wohl voreilig: Forscher warnen vor vielfach resistenten Krankheitserregern, gegen die kein Mittel mehr hilft. Sie raffen auch junge, bisher gesunde Menschen hinweg - wie jüngst ein 20-jähriges Model.
.... mehr lesen?



Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus

Sehr gute Informationen sind hier zu finden.
Absolut empfehlenswert vor allem für die, "die schon durch alle AB's durch sind."

danke fuer bericht. eine sehr gefaerliche angelegenheit,besonders fuer die, die schon durch alle AB's durch sind.

Ich neige übrigens eher zu der Bezeichnung Multiresistenter Staphylococcus aureus, die auch gebräuchlich ist.



Es ist nicht möglich, "einem Patienten eine Heilungsgarantie zu geben"

Wichtig ist besonders, dass man die Medikamente so lange einnimmt, wie sie der Arzt verordnet hat. Manche Entzündungsarten, z.B. die unkomplizierte Harnblasenentzündung der Frau, müssen nur kurzzeitig behandelt werden. Bei schweren Infektionen muss länger behandelt werden. Selbst wenn die Beschwerden vielleicht schon völlig verschwunden sind, bezweckt der Arzt mit der längeren Behandlungsdauer eine sichere Ausheilung mit vollständiger Abtötung aller Erreger, z.B. bei stark vereiterten Entzündungsherden. Wird bei Eintreten der Beschwerdefreiheit vorzeitig die Behandlung abgebrochen, ist in vielen Fällen mit einer Wiederkehr desselben Erregers und der Beschwerden zu rechnen. Leider ist die Zuverlässigkeit bei der Einnahme von Medikamenten recht unterschiedlich. Bis zu einem Fünftel der Patienten nimmt die verordneten Antibiotika überhaupt nicht und nur ein Drittel vorschriftsmäßig ein.
Es gibt kein Antibiotikum, das alle für eine Harnwegsentzündung in Frage kommenden Bakterien abtöten kann. Deswegen ist es dem Arzt auch nicht möglich, einem Patienten eine Heilungsgarantie zu geben. In der Regel werden vor Beginn einer Antibiotikabehandlung Urinkulturen angelegt, deren Ergebnisse aber erst nach etwa 2 - 3 Tagen vorliegen. Falls die Erstbehandlung nicht angesprochen hat, kann entsprechend dem Ergebnis der Kultur gezielt ein anderes Antibiotikum verabreicht werden.
Nimmt der Patient sein Antibiotikum ausreichend lang ein und kommt es trotzdem nicht zum Verschwinden der Beschwerden, dann kann dies zum einen daran liegen, dass das Medikament nicht ausreichend aus dem Darm aufgenommen wird oder auch dass während der Behandlung eine Unempfindlichkeit (Resistenz) der Bakterien gegenüber dem eingenommenen Antibiotikum aufgetreten ist.

Gefunden auf dem Urologenportal

Wenn Antibiotika nicht alle Bakterien vernichten können, dann liegt doch die Haupt- oder Restleistung beim Immunsystem. Sollte man es nicht eher stärken, als durch ständige Antibiotika weiter zu schwächen?
Wenn Bakterien so schnell Resistenzen auf Antibiotika entwickeln, ist dann nicht mehr Vorsicht geboten, als man derzeit walten läßt?
Wichtig ist laut dem Urologenportal insbesondere eine ausreichend lange Einnahme ! ? Übrigens findet man auf der zitierten Seite im folgenden:

Die Gefahr einer Resistenzentwicklung ist bei der Kurzzeittherapie geringer als bei einer längeren Therapie. Außerdem treten auch weniger Nebenwirkungen auf.

Und wie verträgt sich das mit der zuvor empfohlenen "ausreichend langen Einnahme" ?
Kann es sein, dass Frauen hier sehenden Auges in schlimmere Erkrankungen getrieben werden?

Lesen Sie zu den Erfahrungen mit Antibiotika Nadjas Bericht.

Antibiotika wirken nicht mehr

Es ist sehr fraglich, ob die "neue" Strategie, eine "Harnröhrenentzündung" mit Antibiotika zu behandeln, mehr bringt als weitere Antibotikaschäden bei Patienten und Steigerung der Resistenzen von Bakterien gegen Antibiotika, selbst wenn die Behandlung "state of the art" erfolgt mit Antibiogramm und Harnröhrenabstrich. Übrigens ist das Behandlungsschema alles andere als neu: Bereits vor 10 Jahren war die Diagnose von Chlamydien in der Harnröhre (oder auch nicht, wenn die Anzucht nicht gelang) und die folgende Behandlung mit Doxycyclin (ggf. auf Verdacht) Standard.
Schauen Sie die jüngsten Erfahrungen:

Urologe leider völlig unfähig, nur Urinprobe genommen, nichts gefunden, Fall war klar: ist nur eine Reizung, keine Entzündung, ich geb ihnen trotzdem ein AB!!! Nach zwei Wochen wieder da, diesmal Vertretung... genau das gleiche.....
Mir wird eine Urologin empfohlen, ich sofort hin. Die kommt als erste auf die Idee, einen Harnröhrenabstrich zu machen und findet Streptokokken, aber nur sehr wenige (ich hatte grad meine Tage und da sind die Beschwerden meistens fast weg). Ich bekomme nach Antibiogramm ein AB und ne riesen Portion Hoffnung. Hilft nix. Wieder hin, Bakterien plötzlich im urin, anderes AB. Hilft nix, im nächsten Abstrich viele Streptokokken, anderes AB. Hilft!!! Aber nach einer Woche nach Einnahme gingen die Beschwerden wieder los. Hab mir jetzt vor zwei Wochen die Mandeln rausnehmen lassen, da der dauernde Entzündungsherd wohl nur das Immunsystem schwächt und soll jetzt bald eine Strovac-Impfung bekommen, obwohl die ja eigentlich nicht gegen Streptokokken hilft.
Ich bin absolut am Ende mit den Nerven, ich habe seit Anfang des jahres fast durchgehend ABs bekommen, keine meiner Tabletten wirken mehr und meine Harnröhre brennt ständig! Morgens ist immer fast alles gut, erst Abends wirds schlimmer!.....

12.3.08, gefunden hier:

Rumpel-Hanni schreibt am 3.12.07 um 13.41:

die neuen Antibiotika helfen nicht, ich habe nach wie vor Beschwerden.
..... Ach noch was, mir ist aufgefallen, dass ich "gute" und "schlechte" Tage habe und meine Beschwerden zwar immer vorhanden, an manchen Tagen jedoch erträglicher als an anderen sind. Gibt es dieses schubweise Auftreten von Schmerzen tatsächlich oder bilde ich mir das nur ein?

Wenn das mal nicht mit der Ernährung zu tun hat, immerhin isst man ja an manchen Tagen anderes als an anderen. ;-)

gefunden im IC-Forum

Im Med1-Forum schreibt der User Senseless78:

habe jetzt das 4 Ab hintereinander nichts hilft mehr, habe nun Cotrim Forte auf gut glück bekommen, das hatte ich länger nimmer, was macht man denn wenn nichts mehr wirkt, hat jemand das selbe Problem werd hier noch verrückt.

Er/sie wird beschwichtigt von Marblase:

Hallo senseless
Mach Dich erstmal nicht verrückt. Dass ein Antibiogramm gemacht wird, ist nicht so ungewöhnlich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass kein AB mehr wirkt. Sicher wirst Du schon einige Resistenzen haben, aber es gibt auch sehr viele ABs und immer wieder neue. Es kann sein, dass die Abs dann nicht mehr so gut und schnell wirken wie es einmal war, aber es wird sicher noch welche geben, die grundsätzlich helfen. Warte erstmal das Antibiogramm ab, mach Dir nicht zu viele Sorgen.
marblase

gefunden hier

Marblases ziemlich blauäugige Beschwichtigungen muss man vor diesem Hintergrund sehen:

Hilflos bei Infektionen? - Antibiotika verlieren ihre Wirksamkeit

Pharmaforschung konzentriert sich auf chronische Erkrankungen

Die goldenen Jahre der Antibiotika Entwicklung, die mit Entdeckung des Penicillins und des Prontosils ihren Anfang nahmen, sind vorbei.

Ihren Höhepunkt erreichten sie mit der Entwicklung der Cephalosporine der 3. Generation wie des Cefotaxims durch die nicht mehr existierende Firma Hoechst im Jahre 1979, ein Antibiotikum mit einer fantastischen Wirksamkeit gegen fast alle Krankenhaus-Problemkeime, von den Staphylokokken abgesehen. Auch hier heisst es: Vorbei. Der weitverbreitete und oftmals unkritische Einsatz hat auch hier zu erheblichen Resistenzen geführt. Ebenfalls die Chinolone oder Gyrase-Hemmer, die bereits erwähnt wurden.

Mit der Entwicklunge der Peneme ist diese Entwicklung zum Abschluss gekommen. Neue Antibiotika befinden sich nicht in der Pipeline der forschenden Pharmaindustrie. Damit lässt sich einfach nicht genug Geld verdienen. Die Entwicklung eines Medikaments kostet 500 Millionen US Dollar, 8 von 10 Medikamenten schaffen es nicht bis zum Verbraucher, oftmals wegen der unakzeptablen Nebenwirkungen.

Zum Vergleich: die Entwicklung von Cefalosporinen der 3. Generation bewegte sic h im Bereich von 50 Millionen US Dollar. Entwicklungskosten, die im Bereich von mehreren Hundert Millionen Dollar liegen lohnen sich beispielsweise bei Krebserkrankungen, wo es zum mehrfachen Einsatz bei demselben Patienten kommt (mehrere Therapiezyklen), oder wie bei chronischen Erkrankungen (Diabets, Rheuma) zum Dauereinsatz und nicht wie bei den Antibiotika für nur wenige Tage.

Quelle:

Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V.: Neue Forschungserfolge bei Antibiotika, 10.08.2006

Forschende Pharmaunternehmen halten den Vorsprung vor resistenten Erregern

hier:

Bezieht sich auf diese Presseerklärung:

Der VFA zur Forschung Infektionskrankheiten:

Infektionskrankheiten in Entwicklungsländern

Schon bis 2011 könnten immerhin 10 Medikamente forschender Pharmaunternehmen eine Zulassung erhalten, die speziell gegen Infektionskrankheiten der Entwicklungsländer entwickelt wurden. Das Engagement für neue Medikamente dieser Art ist aber längst weitaus umfangreicher und dürfte nach 2011 ein Mehrfaches an Ergebnissen zeigen.

Quelle:

Man beachte die schwammige Formulierung. Das bedeutet, dass tatsächlich nichts für die in den entwickelten Industrieländern vorkommenden Infektionen in der Pipeline, das heisst in der Entwicklung bis zur Markteinführung ist.

Und hier noch die übliche Massenmedien-PR. In wessen Interesse denn nun eigentlich? In dem der Pharmaunternehmen, die offen zum Ausdruck bringen, dass nichts in der Pipeline ist?

Vier Irrtümer und um Antibiotika





Mancer Blödsinn ist nicht auszurotten

Das

Generell sollte Urin aber eher sauer sein, weil das Bakterien fern hält.
ist Quatsch.

Gefunden hier: Muss Urin basisch sein?

Zur Information die Zusammensetzung von Basica hier:





Heute schon geweint?

Ohne Worte.

Operativer Eingriff als Methode gegen ständige Blasenentzündungen

Worte versagen.





Neuigkeit: Silberblase

Um Silberionen gezielt in der Blase freizusetzen, entwickelten die Wissenschaftler das Modell eines temporären Implantats. Dieses Templantat ist zunächst röhrenförmig und kann aufgrund seiner geringen Größe leicht über die Harnröhre in die Blase eingeführt werden. Einmal in der Blase angekommen, entfaltet es sich dann zu seiner endgültigen Form und Größe. Das Templantat besteht aus einem spezifischen Trägermaterial und sogenanntem Nanosilber: Silberpartikel in der Größe von einem millionstel Millimeter. Das Trägermaterial ist so aufgebaut, dass es sich innerhalb eines bestimmten Zeitraums auflöst. Dies hat den Vorteil, dass das Implantat nicht wieder entfernt werden muss. Während sich das Templantat in der Blase befindet, gibt das Nanosilber kontinuierlich Silberionen ab. Dadurch bleibt ein bakterienfeindliches Milieu über längere Zeit in der Blase bestehen. Harnwegsinfektionen könnten so gar nicht erst entstehen und sogar chronische Entzündungen wären erstmals nachhaltig heilbar.

Quelle: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/1436.php

Versuchskaninchen gesucht! ;-)





Heute schon gelacht?

Zwerchfellkitzelnd:

Oeko-Test Forum

Man beachte das extrem großzügige Personalaufgebot, das gegen die "Übersäuerung" argumentiert. Einerseits kann ich diese Apologeten der Nicht-Existenz von "Übersäuerung" ja verstehen. Für dieses naturheilkundliche Konzept wird tatsächlich oft in esoterisch anmutender Art und Weise argumentiert. Trägt man aber die in der Fachliteratur auffindbaren Informationen zur Nieren-Physiologie in einer qualifizierten Bestandsaufnahme zusammen, dann macht dieser naturheilkundliche Begriff schon Sinn. Mein Buch tut dies. In allgemeinverständlicher Art.



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Basis der neuen Ernährungspyramide sind nun Gemüse und Obst

Eine neue Ernährungspyramide, nun sehr viel vernünftiger, findet man hier: Infos für Kinder vom SWR

Kritik an Ernährungspyramiden hier:





Pflanzliche Ernährung ist empfehlenswert, Milch und Getreide nicht, Fleisch nur in kleinen Mengen

Nicht nur aus der Sicht der Nierenphysiologie ist eine Ernährung mit 70%igem Anteil an Pflanzlichen am gesündesten. Sie ist auch aus historischer, entwicklungsgeschichtlicher Sicht die überzeugendste.

Denn die Jäger- und Sammler-Gesellschaften lebten von dem, was sie fanden, bzw. bekommen konnten: Pflanzen und deren Produkte, gelegentlich eine "Fleischbeilage" in kleiner Menge. Und das hatte physiologisch zur Folge, dass die Fähigkeit der Nieren zur Ammoniakentgiftung die Menge an Protein begrenzt, die man schadlos essen kann; lediglich ein Proteinanteil von 30% kann schadlos vertragen werden, wobei aber nicht außer Acht gelassen werden sollte, dass auch Pflanzen beachtliche Proteinanteile aufweisen.

Alle Getreidearten und Milchprodukte müssen als neue Nahrungsmittel in der menschlichen Ernährung im Zuge der neolithischen Revolution angesehen werden. Heute haben sie die Stellung von Grundnahrungsmitteln eingenommen. Die Zeit, die wir zur Anpassung an diese Nahrungsmittel hatten, ist entwicklungsgeschichtlich gesehen recht kurz. Unsere Adaption ist längst noch nicht abgeschlossen. Es verwundert insofern kaum, dass Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien gegen Milch- und Getreideprodukte sehr ausgeprägt sind. Von beiden Grundnahrungsmitteln ist die Milch das jüngere. Die Adaption an Milch ist global gesehen am wenigsten fortgeschritten, nur bei den weißen kaukasischen Menschentypen dominiert sie. Der überwiegende Teil der heute lebenden Menschen ist an Milch als Nahrungsmittel noch immer nicht angepasst...

Mehr lesen?, hier: Textprobe von "Milch besser nicht"





Bittergurke, das Longlife-Elixier der Japaner

Einen Tee aus "Bittergurke" habe ich gestern zum Mittagessen getrunken, weil mir so höllisch kalt war. (Sonst hätt' ich's wohl nicht gemacht ;-)) )

Erstaunt stellte ich fest, dass ich mich Stunden danach sehr viel besser fühlte.
Und für die Blase scheint er auch super zu sein. Wärmstens zu empfehlen.

Schmeckt allerdings ein wenig, sagen wir "gewöhnungsbedürftig". Aber was tut man nicht alles. :-)

Rezept für Goya, Bittergurke, mit Schweinefleisch

http://www.foodlexx.de/fooddeutsch/gemuesekat/bittergurke.html

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Nach Drucklegung des Buches hinzugekommene Informationen:

Nicht empfehlenswerte Strategien zur Behandlung von Problemen der Harnblase

Was man versuchen könnte, und was Mut macht.

Lactose, einmal anders gesehen

neue Rubrik: FAQs, die häufigsten Fragen

Neues aus der Forschung

Zuschriften an den Verlag

Harnröhrenschmerzen

Männerproblem, behebbar durch Basenpulver

Was "wuselt" denn da?

Und die,"die schon durch alle AB's durch sind."?

Hilft Pentosanpolyphosphat?

Drangsymptomatik und Schmerzen nach Milchprodukten

Spätfolgen von Antibiotika

Zu Blasenerkrankungen und verbreiteten Medikamenten:
Amitryptilin nicht bei Histaminüberempfindlichkeit

Ursachen von Harnwegsproblemen heute:
Beschädigung des GAG-Layers

Begleiterkrankungen von chronischen Harnwegsinfekten, bzw. der Interstitiellen Cystitis

IC und die Kaliumfrage, meine Einschätzung vieler Basenpulver



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