Kritik des Kaliumchloridtests

Der Kaliumchloridtest blieb nicht unkritisiert.

Fundstellen zur Frage der Validität (zeigt der Test überhaupt das, was wir annehmen, dass er zeigen sollte?) und Spezifität (zeigt er das nicht bei auch bei weiteren Untersuchungsobjekten, als denen, um die es geht?) des Kaliumchloridtests finden Sie hier:

http://www.ichelp.com/TreatmentAndSelfHelp/ICAndTheKClSensitivityTest.html

Ich möchte der Kritik einen Aspekt hinzufügen, den ich bisher nirgendwo formuliert gefunden habe:

Parsons schreibt in seiner Arbeit von 1998, "normale Kalium-Gehalte von 20 bis 140 mEq/Liter sind toxisch für Zellen". Für diese ziemlich absurd klingende Behauptung zitiert er keinerlei Referenz.

Die normale tägliche Aufnahme von Kalium sind 50 bis 100 mEq, ebensoviel wird auch im Urin ausgeschieden. Eine Besonderheit dabei ist, dass menschliche Nieren Kalium sehr schlecht zurückhalten können. 20 bis 40 mEq werden immer ausgeschieden, ob der Körper Mangel an Kalium hat, oder nicht.

Da ist es doch ziemlich absurd, anzunehmen, dass diese normale Ausscheidung für normale Zellen unverträglich sei. Und wie gesagt, Parsons zitiert dafür keine Referenz. Es gibt auch keine.

Die Fundstelle im vollen Wortlaut: "Solutes, such as potassium diffusing through a physiologically abnormal epithelium, may trigger a cascade of biological events, including depolarization of the sensory nerves, provocation of muscle contractions or tissue destruction, especially since normal urinary potassium levels of 20 to 140 mEq./l. are toxic to mammalian cells."

Parsons CL et al: The Role of Urinary Potassium in the Pathogenesis and Diagnosis of Interstitial Cystitis, JUrol, 159 (1998),pp 1862-67



Nach Drucklegung des Buches hinzugekommene Informationen:

Nicht empfehlenswerte Strategien zur Behandlung von Problemen der Harnblase

Was man versuchen könnte, und was Mut macht.

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