Der Einsatz von Antibiotika hat in unverantwortlichem Maße zugenommen

Bereits ab drei Blasenentzündungen jährlich raten Ärzte Patientinnen zum Selbsteinsatz von Antibiotika, teils in prophylaktischen Einzeldosen, teils in Langzeiteinnahme.

Davon profitieren außer der Pharmaindustrie und den Ärzten vor allem die Pilze, im Reich der Mikroorganismen die direkten Feinde der Bakterien. Sie erinnern sich: das erste "Antibiotikum" stammte aus einer Petrischale, in der sich mittels dieses Stoffes ein Pilz Bakterien "vom Leibe" hielt.

Es gibt zahlreiche gute Gründe, auf Antibiotika zu verzichten:
  • Die häufigsten uropathogenen Bakterien sind körpereigen; Antibiotika-Einsatz gegen sie schwächt die körpereigenen Abwehrkräfte weiter.
  • Bakterien sind zunehmend unempfindlich gegen Antibiotika. Ihr Einsatz wird daher immer sinnloser. In der Beeinflussung des Milieus zum Steuern des Wachstums von Mikroorganismen liegt die Zukunft.
  • Die körpereigene Bakterienflora wird nach Antibiotika-Einnahme häufig durch Pilze überwuchert.

Besonders fatal ist: Bevorzugte Lebensbedingung der Pilze wie auch von Escherichia coli sind Saure Milieus. "Ansäuern" des Urins in Kombination mit Antibiotika kreiert ein Eldorado für Pilze.

Pilze und Bakterien erzeugen als Stoffwechselprodukte Säure. Diese belastet und reizt den Harntrakt. "Ansäuern" ist genau der falsche Weg. Im Gegenteil, dem Urin Säure entziehen, kann die Stoffwechselprodukte von Pilzen und Bakterien zu neutralisieren helfen und schont die menschlichen Schleimhäute.

Lesen Sie die wissenschaftlichen Belege für die obigen Thesen, erfahren Sie die mögliche Vorgehensweise und lesen Sie viele brauchbare Tips zum Bekämpfen von Pilzen mit einfachen Mitteln.



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