Kapitelübersicht
Chronischen Harnwegsbeschwerden entspricht häufig chronisch saurer Urin
Chronische Harnwegsbeschwerden gelten häufig als Psychosomatische Erkrankung
Bakterien und Pilze lieben gleichermaßen saure Milieus
Bakteriennachweis vor prophylaktischer Einnahme von Antibiotika
Saurer Urin ist ein Risiko hinsichtlich Harnwegsbeschwerden und weiterer Stoffwechsel-Erkrankungen
Saurer Urin ist eine normale Ausscheidungsfunktion des gesunden Körpers
Urinansäuerung ist meist ein untaugliches Mittel der Vorbeugung gegen Blasenbeschwerden
Ammonium
Kalium ist ein Schlüsselfaktor für Nierengesundheit
Die im Buch dargestellten Strategien für die Vorbeugung von Harnwegsbeschwerden in der Übersicht
Literaturtipps
Linksammlung
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Impressum
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Auch Ammonium, ein Endprodukt des Proteinstoffwechsels, bindet Säure im Urin
Ein weiterer, in der Nephrologie wichtiger Stoff, der die Säure des Urin bindet, ist Ammonium.
Dieses Endprodukt des Protein-Stoffwechsels kommt in Form von Glutaminsäure aus der Leber. Mit der Herstellung von Glutaminsäure statt Urea (Harnstoff) spart die Leber bei Übersäuerung Bicarbonat ein. Urin mit Säurestarre kann also auch eine Belastung der Leber anzeigen.
Das Ausscheiden von Ammonium ist ein Weg des Körpers, Säure auszuscheiden ohne den pH-Wert im Urin zu senken und zugleich die im Tausch gegen H+ ausgeschiedenen basischen Kation Kalium, Calcium oder Magnesium einzusparen, denn hier ersetzt ja NH3 diese wichtigen basischen Stoffe.
Die Kopplung der Vorgänge Säure ausscheiden mit den anderen beiden basische Kationen einsparen und zugleich pH-Wert im Urin nicht absinken lassen unterstreicht die Wichtigkeit, die jeder der Vorgänge für sich für die Gesundheit des Körpers hat.
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