· Home · Registrieren · FAQ · Suchen · Shop

 · Forum Index —› Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten —› Amitriptylin Schuld?
Autor Mitteilung
Gesendet: 22:58 - 22.11.2005

Ich habe in einem Buch über Histaminintoleranz etwas gelesen, was vielleicht für einige interessant ist. Das Abbauenzym für Histamin (Diaminoxidase=DAO)wird u.a. durch Amitryptilin blockiert.Dieses Antidepressivum wird sehr häufig und gerne bei IC verordnet. Natürlich mag sich kein Buchautor mit einer Pharmafirma anlegen, denn sonst hätte schon einmal jemand draufhingewiesen, daß es dadurch zu einer Vergiftung kommen kann.
Es stehen allerdings auch viele andere Medikamente in Verdacht DAO-Blockierer zu sein, z.B. Schmerz-Schlaf-Rheuma-und Hustenmittel.
Ich vermute einmal, daß sich manchmal auch vieles summiert. Wenn man z.B.
histaminhaltige Nahrungsmittel ißt, dann noch einen Darminfekt hat und die DAO-hemmenden Medikamente einnimmt, dann ist das Problem perfekt.
Ich bin jedenfalls sehr froh, daß ich immer gegen Medikamente war und meinen Weg gefunden habe.
Gruß Ulli



Gesendet: 13:06 - 23.11.2005 | · Zitieren


Seid ihr denn der Meinung, dass es diese Krankheit IC wirklich gibt?

Und falls ja, wann geht ihr davon aus, dass sich sicher sagen lässt, dass IC vorliegt?

Sind diese Pudendusschmerzen, von denen Ulli geschrieben hat, ein Zeichen, dass IC vorliegen könnte?

Falls ja, was mache ich DANN?

Pain



Gesendet: 21:09 - 23.11.2005 | · Zitieren

Wer hat Dir denn gesagt, daß es diese Krankheit nicht gibt??? Ja, es gibt sie , da bin ich ganz sicher, allerdings nicht so, wie es oft geschrieben steht. Auch über die Ursache und den Verlauf bin ich nicht der gleichen Meinung. Es kann auch sein, daß es ganz unterschiedliche Ursachen gibt, das scheint alles noch recht unerforscht.
Der Zusammenhang zwischen Pudendusschmerzen und IC ist auch nicht klar, aber das ist eine lange Geschichte. Richte Dich nach den hier vorgeschlagenen Therapien und laß möglichst die Chemie aus Deinem Körper.
Gruß Ulli



Gesendet: 08:05 - 25.11.2005 | · Zitieren

zitat:
Richte Dich nach den hier vorgeschlagenen Therapien und laß möglichst die Chemie aus Deinem Körper.
Gruß Ulli



Ja, das stimmt. Ich habe die besten Erfahrungen damit und kann nicht verstehen, dass sich viele damit so schwer tun. Man muss einen Anfang machen und was sehr wichtig ist, für sich selbst eine Lösung finden. Ich halte nichts von der Gleichmacherei die in anderen Foren vorgeschlagen wird. Jeder ist ein Individium, jeder muss für sich die Lösung suchen. Anleitungen gibt es hier genug.
Herzlichen Gruß, eure Lucie.

Unter Chemie verstehe ich auch Fertiggerichte.



Gesendet: 08:32 - 25.11.2005 | · Zitieren

zitat:
Unter Chemie verstehe ich auch Fertiggerichte.


Und ich erst!

Man sollte mit dem Weglassen anfangen bei: Getränke mit KOhlensäure, Schokolade, Kaffee, schwarzer Tee, scharfe Gewürze.
Und dann mal probieren:
statt Kuhmilch (nur Yoghurt ist erlaubt) mal Schafs- oder Ziegenmilch (Käse daraus).
Und statt Weizen Dinkel (Brot und Nudeln).


Ist meiner Meinung nach einen Versuch wert.



J.W. Goethe: Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns herum immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht nur von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten.
Gesendet: 18:36 - 25.11.2005 | · Zitieren

Hallo Pain,
ohne Ulli zunahe treten zu wollen, bin ich der Überzeugung, dass man mit IC momentan jede atypische Blasensymptomatik zu beschreiben und auch zu therapieren versucht.
Frei nach dem Motto "IC hat viele Gesichter".
Das Problem ist nur, dass die IC-Therapie in eine unendliche Tretmühle von Medikamenten und Nebenwirkungen führt und dabei sogar selbst zugibt, keine Heilung zu ermöglichen.

Daher würde ich die Heilung selbst in die Hand nehmen und testen, testen, testen.
Du hast ja schon einiges gemacht, z.B. Darmsanierung und TCM. Das ist sicherlich der richtige Weg, aber leider noch nicht das Ziel.

Liebe Grüsse
Tweetyole



Gesendet: 21:47 - 25.11.2005 | · Zitieren

Tweetyole, man kann IC nur sehr schwer selbst behandlen, ich wüßt nicht, wie das im fortgeschrittenen Stadium möglich sein soll. Allerdings sollte man alles tun um die Ausprägung der Krankheit zu verhindern. Aber dazu müßten die Betroffenen erstmal aufgeklärt werden, was aber am allerwenigsten von Ärzten zu erwarten ist, leider.



Gesendet: 08:49 - 26.11.2005 | · Zitieren

Hallo Mausi,
ich glaube, an der Stelle drehen wir uns wieder mal im Kreis.

Es gibt sicherlich Schweregrade von Erkrankungen, die man nur ärztlich behandeln lassen kann.
Das Problem ist jedoch, dass Ärzte oft ohne Sinn und Verstand an Patienten "herumdoktern" und mit schwersten Medikamenten und zweifelhaften Diagnoseverfahren den Gesamtzustand eines Patienten nur noch verschlimmern. Ich habe das leider am eigenen Leib erfahren müssen.
Die IC-Praxis gehört leider dazu. Und das immer mit der Entschuldigung, dass IC noch wenig erforscht und außerdem gar nicht heilbar sei.
Damit kann man dann leider auch jeden Behandlungsfehler und jede Nebenwirkung erklären.

Der beste Weg ist immer, selbst die Verantwortung für seine Erkrankung zu übernehmen, selbst zu recherchieren und sich nicht ohne Sinn und Verstand behandeln zu lassen.

Gruß Tweetyole



Gesendet: 13:58 - 26.11.2005 | · Zitieren

hallo Tweetyole,

ich schließe mich Deinen Ausführungen vollinhaltlich an.

Zu dem IC-Cocktail aus Amitryptilin und Anderem (müßte ich erst nachgucken) möchte ich noch anmerken, dass vor allem das Antidepressivum die Patientinnen so angenehm in einem Nebel hält, deren eigene Urteilsfähigkeit untergräbt und sie so extrem suggestibel hält. Und dann noch die Gewichtszunahme...
Übrigens sind Antidepressiva sehr gerne gegen alles und jedes verordnete Mittel: Ich habe von jemandem gehört, der wegen Schlafstörungen ärztliche Hilfe suchte und neben herablassenden Ratschlägen auch ein Antidepressivum erhielt.

Auch Deinen letzten Satz unterschreibe ich vollstem Herzen!!!

Gruß
SH



J.W. Goethe: Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns herum immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht nur von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten.
Gesendet: 15:00 - 26.11.2005 | · Zitieren

Hallo Siklinde,
zitat:
Ich habe von jemandem gehört, der wegen Schlafstörungen ärztliche Hilfe suchte und neben herablassenden Ratschlägen auch ein Antidepressivum erhielt.


Nun, wer einen solchen Therapie-Vorschlag annimmt, dem ist wirklich nicht zu helfen.
Viele Patienten gehen leider viel zu unkritisch mit dem Rat von Ärzten um.
Sicher fühlt sich jeder, der zum Arzt geht, meist schwach und hilflos. Dennoch sollte das kein Grund sein, sein eigenes Gehirn bei der Anmeldung mit abzugeben.
Man sollte immer bedenken, dass auch Ärzte "nur" ehemalige Medizin-Studenten sind, die ihr Examen im Multiple Choice Verfahren machen. Leider kann man bei einem Patienten so selten was ankreuzen;-).
Vielleicht erklärt das auch die Schubladen-Diagnose von Schulmedizinern. Die haben halt gelernt, dass von 4 wahrscheinlichen Krankheitsbildern, eine Diagnose auf jeden Fall richtig sein muß. Leider ist die Trefferquote beim lebenden Patienten meist geringer, weil es mehr als 4 Möglichkeiten gibt.
Den Dr.-Titel absolvieren Ärzte übrigens in einem halben Jahr, während jeder andere seriöse Wissenschaftler dafür 3-5 Jahre weiterlernen und forschen muß.
(Sorry, ich bin heute irgendwie leicht reizbar.)

Nein, natürlich gibt es auch gute Ärzte, die ihren Beruf mit Leib und Seele ausführen. Aber es gehört schon eine gute Portion Glück dazu, wenn man an so jemanden gerät.

Gruß Tweetyole



Gesendet: 15:31 - 26.11.2005 | · Zitieren

Gerade habe ich mal wieder im IC-Forum gelesen, und bin gleich wieder über den ersten Horror gestolpert:

zitat:
Zusätzlich hab ich noch Saroten 10 mg bekommen, ein leichtes Antidepressivum gehen die Schmerzen... Sweety69, 25.11.05 12:00


Man lasse sich das auf der Zunge zergehen: gegen die Schmerzen !!!

Das betäubt höchstens das Bewußtsein dafür, dass Schmerzen bestehen. Mit anderen Worten: erzeugt eine Scheißegalstimmung. Der Grund für die Schmerzen besteht weiter. Damit geht die gesundheitliche Abwärtsspirale weiter.



J.W. Goethe: Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns herum immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht nur von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten.
Gesendet: 17:39 - 26.11.2005 | · Zitieren

Hallo Siklinde,

wie gesagt, Chemie ist ein Fach, welches im Medizin-Studium kaum vorkommt. Das ist eigentlich unverantwortlich für Menschen, die ahnungslosen Patienten tonnenweise gefährliche Chemikalien verschreiben.

Mediziner benötigen auch keinen Nachweis über das Latinum (selbst Soziologen oder Historiker brauchen das), obwohl sie ständig mit irgendwelchen lateinischen Begriffen um sich werfen. Daher kann es schon mal zu Verwechslungen kommen: Antidepressivum und Analgeticum hört sich ja ziemlich ähnlich an.

Gruß Tweetyole



Gesendet: 22:06 - 26.11.2005 | · Zitieren

Mir fällt dazu noch ein, daß mir in den letzten drei Jahren mehrfach ein Antidepressivum angeboten wurde. Die Begündung war nur die, daß "man gehört hat, daß es evtl. helfen könnte"!?
Es ist so eine Art Hilflosigkeitszeugnis. Wenn man schon nicht weiß, wie man helfen kann, dann hilft es vielleicht, wenn der Patient ein bißchen benebelt wird???
Ich habe jedenfalls immer dankend abgelehnt, was auch z.T. freudig aufgenommen wurde. Dann habe ich ja nicht das Budget belastet
Gruß Ulli



Gesendet: 21:35 - 28.11.2005 | · Zitieren


Da fällt mir dazu ein, dass mir auch schon vor längerer Zeit gesagt wurde, ich solle ein Antidepressivum nehmen - ich weiß den Namen nicht mehr genau,aber es hat so ähnlich geklungen wie Amitriptilyn- .

Der Arzt hat damals aber nicht gesagt, dass es gegen die Schmerzen sei, sondern dass dadurch Distanz zu den Schmerzen geschaffen werden soll, weil es die Blasennerven beruhigt ode so ähnlich. Ich bin ja dann den anderen Weg (TCM) gegangen.

Aber wenn ich nicht bald eine Besserung erfahre, werde ich mich wohl doch wegen eines schnell wirkenden Schmerzmittels an die Schulmedizin wenden müssen.
Das fast 8 Stunden reine Sitzen, ohne große Möglichkeit, die Sitzposition zu verändern, macht mich mürbe.

Milch und Zucker wegzulassen bringt im Moment noch nichts. Ich hoffe, es wird noch besser.

Pain



Gesendet: 22:05 - 28.11.2005 | · Zitieren

Hallo Pain,

Du sagst, dass dich das Sitzen mürbe macht. Hast du die Schmerzen vermehrt beim Sitzen und bei Bewegung geht es besser?

Gruß Tweetyole



Gesendet: 22:39 - 29.11.2005 | · Zitieren

Hallo Pain, wieso Milch und Zucker? War das eine Umschreibung für *alle Milchprodukte* und *alles was mit Zucker und Kohlehydrate zutun hat*?? Dann würde eher einen Sinn machen, ich habe aber eher den Eindruck, daß Du so auf Verdacht etwas wegläßt? Warum läßt Du nicht den Test auf Unverträglichkeiten beim Hausarzt durchführen? Bestimmte Untersuchungen bezahlt ja die Kasse. Dann hast Du doch schon einmal etwas, woran Du Dich halten kannst. Ich kann Dir nur raten, es mit 1-2 Tagen Reis essen zu versuchen. Reis mit Gemüsebrühe, Reiswaffeln, Reis mit Zimt und etwas Zucker und 1,5-2 Liter Wasser,heiß oder kalt. Keinen Kaffee, Tee usw. Der andere Punkt ist der, daß Du nichts Schweres tragen darfst. Sollte Dein Darm geschädigt sein, ist jeder Druck im Bauch zu vermeiden.
Ich hoffe, Du kannst das durchhalten?
Ich drücke Dir die Daumen!
Gruß Ulli



Gesendet: 02:17 - 30.11.2005 | · Zitieren


Hallo Tweedyole,

Ich kann nicht lange sitzen ohne dass ich starke Schmerzen bekomme. Am besten ist es, wenn ich die Beine hochlegen und mich ausstrecken kann. Ein "halbes Sitzen" mit hochgelegten Beinen ist am besten.

Lange laufen ist auch nicht gut, Sport schom gar nicht. Stehen ist in Ordnung.

Die Schmerzen haben also anscheinend nichts mit Bewegung,sondern mit der Körperhaltung zu tun. Alles längere in der Hüfte "abgeknickte" ist schlecht.


Hallo Ulli,

ja, entschuldige, ich habe mich nicht genau genug ausgedrückt.
Ich meinte Milchprodukte und schokolade, wie es Siklinde vorgeschlagen hat. Nur habe ich "Schokolade" noch auf mehrere zuckerhaltige Produkte ausgedehnt.

Mein Darm ist in Ordnung, da habe ich nice Probleme gehabt.
Die Darmreinigung wurde gemacht, weil eben der Verdacht auf Allergien da war und um die Darmflora überhaupt in Ordnung zhu bringen.

Allergietests habe ich ja schon hinter mir, da kam nichts dabei heraus.

Aber ich habe noch mal nachgedacht: es gfibt noch verschiedenes andere, nach dessen Verzehr mein ganzer Mundraum und dieOhren jucken, seltsam.

Schwer tragen ist nichts für mich, das habe ich schon gemerkt, aber leider muss ich öfter sehr schwerde Geldsäcke schleppen, da kann ich mich nicht drücken, das gehört einfach zum Job.

So, jetzt versuche ich erst mal zu schlafen, müde genug bin ich, ich hatte heute bis 1 Uhr Dienst.

Pain



Gesendet: 14:27 - 30.11.2005 | · Zitieren

Hi Pain,

wenn du bei der Wirbelsäure im unteren Drittel (ungefähr 10 cm über dem Anfang des Steissbeines) so einen fingerbreit entfernt drückst ändert sich der Schmerz?

Gruss
Tartan



Gesendet: 15:18 - 30.11.2005 | · Zitieren

Hi Pain, ich denke auch, daß Dein Rücken ein orthopädisches Problem ist. Wenn Du viel sitzt (und Geldsäcke schleppst )dann prüfe einmal Deine Bauchmuskeln? Oft liegt die Ursache in der verlagerten Statik. Das Problem ist nur, daß die Blase kein Muskeltraining verträgt. Aber eine gute Sitzanpassung kann da schon viel bewirken. Was hast Du alles schon ausprobiert? Auf welchem Stuhl sitzt Du?
Gruß Ulli




In diesem Forum dürfen nur angemeldete Mitglieder schreiben.


» Name » Passwort

Registrierte Mitglieder: 65
Das neueste Mitglied ist tatis
Anzahl der Themen: 226
Anzahl der Beiträge: 1922
  Mitgliederonline: 80686,  
Powered by Free-Webmaster-Service
eq2u* Buchshop * emotionale Intelligenz*

Strato Domain-Pakete
Seite wurde generiert in 0.0001 Sekunden
tolle Preise